Out im Job: Folge 5

"Finden Sie nicht, dass Sie für einen Mann ganz schön klein sind und zu viel Busen haben?" Solche Aussagen musste sich Krankenpfleger Henry anhören, als er vor drei Jahren seiner Chefin erzählte, er wolle nicht länger als Frau angesprochen werden. Denn Henry ist trans. Der 28-Jährige lebte lange als Frau, doch er fühlte sich als Mann.

Mit 25 entschloss sich Henry dazu, seinen Körper angleichen zu lassen. Er begann eine Hormontherapie und beantragte eine Vornamens- und Personenstandsänderung. In dem Krankenhaus, in dem er arbeitete, verkündete er den Kollegen und Kolleginnen seinen neuen Namen. Das stieß vor allem bei seiner Vorgesetzen auf Unverständnis.

Jahrelang hatte er sich für die Arbeit aufgeopfert, Sonderschichten übernommen. Doch am Ende wurde sein Vertrag nicht verlängert.

Im Video erfährst du, wie Henry während seiner Geschlechtsangleichung um mehr Anerkennung in seinem Job als Krankenpfleger kämpft.




Fühlen

Das Problem am Völkerball ist nicht das Spiel – sondern das, was davor passiert
Warum das Spiel als "legales Mobbing" kritisiert wird.

Die Idee ist so einfach wie hart. Zwei Mannschaften stehen sich gegenüber und versuchen, die jeweils anderen Spieler mit einem Ball abzuwerfen. Wer abgeworfen wurde, kann zurück ins Spiel, wenn er vom Team einen Ball bekommt, um wieder andere abzuwerfen. 

Es gewinnt, wer alle Gegner "abschießt".

Nun steht das Spiel in der Kritik. Kanadische Forscher bezeichnen Völkerball in einer Studie als "entmenschlichend". Die Wissenschaftler haben Schüler im Alter von zwölf bis 15 Jahren zum Sportunterricht an ihrer Schule befragt. Völkerball sei dabei besonders häufig negativ erwähnt worden. (Washington Post)

Die Studienleiterin Joy Butler schlussfolgert: