Bild: Christian Charisius/dpa
Zwei Fragen, zwei Antworten

In Dänemark sollen in Zukunft auch schwule und bisexuelle Männer Blut spenden dürfen. Allerdings nur, solange sie mindestens vier Monate vor der Spende keinen Sex hatten. 

Weshalb kommt die Neuregelung in Dänemark?

"Ich bin sehr zufrieden, dass wir ein Modell gefunden haben, um das dänische Blutspendesystem zu modernisieren und damit etwas für die Gleichbehandlung zu tun", teilte Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby in einer Pressemitteilung mit. Die Neuregelung soll 2019 wirksam werden. (queer.de)

Bevor sie Blut spenden, müssen homo- und bisexuelle Männer aber garantieren, dass sie in den vergangenen vier Monaten keine sexuellen Kontakte hatten. 

Bei Männern mit einem permanenten und exklusiven Partner könne diese Sperrzeit aber entfallen, kündigte Nørby gegenüber der Zeitung "Politiken" an. (TV2)

Wenn man in einer monogamen Beziehung ist, kann die Blutbank sagen, dass die viermonatige Quarantäne nicht nötig ist
Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby

Wie ist die Lage in Deutschland?

Bis 2017 waren in Deutschland Homosexuelle komplett von der Blutspende ausgeschlossen, dann wurde auch hierzulande das Verbot gelockert – zumindest ein bisschen. Seitdem gibt es jedoch wie auch in Dänemark eine Sperrzeit, diese beträgt allerdings ein ganzes Jahr. Dieselbe Regel gilt auch für Prostituierte, bisexuelle Männer, Transmänner, sowie Heterosexuelle mit sexuellem Risikoverhalten – also häufig wechselnden Sexualpartnern. (bento)

Die Deutsche Aidshilfe kritisierte die lange Sperrzeit damals: "Eine HIV-Infektion kann man heute sechs Wochen nach dem letzten Risiko sicher ausschließen", sagte Vorstandsmitglied Björn Beck. Der Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland sagte, es sei davon auszugehen, dass "ein gesunder homosexueller Mann niemals ein Jahr lang zölibatär leben kann und wird, um dann endlich Blut spenden zu dürfen". (SPIEGEL ONLINE)


Grün

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