Bild: dpa/Rainer Jensen
Queer statt Fear.

Jetzt erst recht: Am Samstag hat in Berlin der 38. Christopher Street Day stattgefunden. Einen Tag nach dem Amoklauf in München zogen Hunderttausende Menschen durch die Straßen, um für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen zu demonstrieren.

"Angesichts der weltweiten Gewaltanschläge und Intoleranz ist es umso wichtiger, auf die Straße zu gehen und ein kraftvolles Zeichen zu setzen für Vielfalt, Akzeptanz, Weltoffenheit. Jetzt erst recht", sagte David Staeglich vom CSD-Vorstand dem "Tagesspiegel". Ähnlich war auch die Einstellung bei den Feierenden: Auf vielen Plakaten waren Botschaften voller Empathie und Zusammenhalt zu lesen. "Die Liebe siegt."

Los ging es um 12 Uhr am Kurfürstendamm mit einer Rede von Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD). Die Polizei habe die Sicherheitsmaßnahmen "an die aktuelle Lage angepasst", sagte ein Polizeisprecher dem "Tagesspiegel".

Hier zeigen wir die schönsten Bilder vom CSD in Berlin:
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Lass uns Freunde werden!


Gerechtigkeit

Amoklauf in München: Rotes Kreuz startet Spendenaktion für Familie von getöteten Kindern

Die Opfer des Amoklaufs in München waren vor allem junge Menschen. Drei stammten aus derselben Familie, wie der Münchner Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) nun mitteilte. "Die ganze Tragik des Münchner Amoklaufes offenbart sich am Beispiel einer aus dem Kosovo stammenden Münchner Familie", heißt es auf der Homepage des Verbands.

Die drei Jugendlichen waren demnach im Alter zwischen 13 und 15 Jahren. Ihre Angehörigen werden von der Psychosozialen Notfallversorgung des Münchner Roten Kreuzes betreut.