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Sechs Aussagen, die für einen drückenden Aluhut sprechen.

In vielen Städten rund um den Globus finden in diesen Wochen die Veranstaltungen zur "Gay Pride" statt. Millionen von Menschen gehen auf die Straßen, in London marschierten beim "Christopher Street Day" erstmals sogar die Royal Marines mit (bento) und feierten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Vielfalt. 

Einem passt dieses bunte Treiben aber ganz und gar nicht – Weihbischof Athanasius Schneider würde die "Gay Pride" am liebsten abschaffen.

Was hat Bischof Athanasius Schneider gegen die "Gay Pride"?

  • In einem Kommentar für "kath.net" schreibt er, man solle "gegen Märsche protestieren, durch welche der Bevölkerung von ganzen Städten und Ländern eine politisch-ideologische Militanz aufgezwungen werden soll". 
  • Die "Gay Pride" bezeichnet er als beständig wachsendes Phänomen, welches "das klare Ziel" habe, "den öffentlichen Raum in allen Städten der westlichen Welt zu erobern".
  • Die CSD bezeichnet er als "Kundgebungen", die mit "enormen finanziellen und logistischen Aufwand durchgeführt" und "von einer propagandistischen Werbung, die im Gleichklang von den einflussreichsten Kräften des öffentlichen Lebens unterstützt wird, nämlich von der politischen Nomenklatura, den sozialen Netzwerken, den mächtigen Wirtschafts- und Finanzkonzernen". All das geschehe mit dem Ziel, "der Gesellschaft eine bestimmte Ideologie aufzuzwingen".
  • Die Kirche sei laut Schneider die letzte "Widerstandsbastion", die noch nicht "im großen Ausmaß dem gleichgeschalteten Sprechchor der 'Gay-Pride-Märsche' Unterstützer beigetreten ist". 
  • Er kritisierte auch einige Bischöfe und Kardinäle, "die öffentlich und auf verschiedene Weise ihre Unterstützung für solche totalitäre, 'Gay-Pride' genannte, Märsche zum Ausdruck bringen". 
  • Doch die Rettung naht – "die Gnade Christi" habe "solch eine Macht, dass sie einen Götzendiener, einen Ehebrecher, einen praktizierenden Homosexuellen in einen neuen Menschen umwandeln kann". Man müsse über "notwendige und diskrete Hilfe für Menschen mit homosexuellen Neigungen" sprechen, "damit sie Befreiung und Heilung ihrer seelischen Behinderung erhalten".

Today

Ivanka Trump widerspricht ihrem Vater
Zwei Zitate, die zeigen, dass sich die Trump-Familie nicht einig ist.

Mit seinen Eltern ist man nicht immer einer Meinung. Meist sorgt das für Ärger innerhalb der Familie – aber wenn die Tochter Ivanka Trump heißt und der Vater Donald, dann hat die Diskussion noch eine größere Bedeutung. 

Nun hat Ivanka gleich zweimal dem US-Präsidenten widersprochen.