Wie Hollywood-Schauspielerin Rose McGowan Wahlkampf macht

Dass Donald Trump kein geeigneter Präsidentschaftskandidat ist, sollte sich in den vergangenen Monaten bereits rumgesprochen haben. Mexikaner bezeichnete er als Vergewaltiger und Folter hält er für eine angemessene Strafmaßnahme.

Selbst hartgesottene Parteikollegen distanzieren sich: Die frauenfeindlichen Äußerungen und die Verharmlosung von sexuellen Übergriffen waren zu viel.

Rose McGowan, die ehemalige Charmed-Schauspielerin und Aktivistin, hat am Samstag ein Video für die Kampagne "Woman Can Stop Trump" auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht, in dem sie einige seiner Aussagen aufgreift und mit selbstbewusstem Blick ins Lächerliche zieht. Motor hinter der Kampagne ist "EMILY’S List", eine politische Organisation in den USA, die Kandidatinnen der demokratischen Partei unterstützt, die sich für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einsetzen.

Im Video wiederholt McGowan problematische Aussagen Trumps und appelliert an alle Frauen, Clinton zu wählen, um Trump zu verhindern.

  • If I’m flat-chested, I’m not "a ten"
  • If I’m breatfeeding, I’m "disgusting"
  • If i get pregnant it’s an "inconvenience" for my employer
  • If I have an abortion, I should be „punished“

Da Frauen die Hälfte der Gesellschaft darstellen, sei dies ein realistisches Ziel, so McGowan – "Because if women vote together we can and we will stop trump."

Beinahe gleichzeitig mit dem Launch der Kampagne hatte McGowan erstmals auf twitter unter dem Hashtag #WhyWomenDontReport über ihre Vergewaltigung berichtet. Mit den Tweets möchte sie auf die Machtstrukturen innerhalb Hollywoods aufmerksam machen – und erklärt damit ihr langjähriges Schweigen.


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