Bild: dpa/Jens Kalaene
Kein Bock auf hohe Mieten? Ab in den Osten.

In einer WG zu leben, kostet immer mehr Geld. Das geht aus einer Analyse des Berliner Forschungsinstituts Empirica hervor, über die die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Demnach ist die durchschnittliche Miete für ein WG-Zimmer von 2012 bis 2018 von 287 Euro auf 372 Euro pro Monat gestiegen. Das ist ein Anstieg von 30 Prozent. Betrachtet wurden Warmmieten von unmöblierten Zimmern zwischen 10 und 30 Quadratmertern. Für die Analyse hat das Forschungsinstitut 120 deutsche Städte und mehr als 100.000 Mietinserate untersucht.

Wie teuer sind die einzelnen Städte?

Untersucht man den mittleren Preis (die Hälfte der Angebote ist teurer, die andere Hälfte billiger; es geht also nicht mehr um den Durchschnitt), ergibt sich unter den teuersten Städten folgendes Ranking (Immobilien-Zeitung):

  1. München
  2. Frankfurt am Main 
  3. Stuttgart 
  4. Hamburg 

In München kostet ein WG-Zimmer demnach pro Monat aktuell 550 Euro warm, 2012 waren es noch knapp über 400 Euro. Wenn man ein WG-Zimmer im oberen Preisviertel mietet, muss man sogar 655 Euro einkalkulieren.

In Frankfurt liegt eine normale WG bei rund 490 Euro, in Stuttgart immerhin noch bei rund 450 Euro, in Hamburg bei knapp über 400 Euro. Auch in Berlin und Jena ist es nur unwesentlich billiger. In allen genannten Städten sind die Preise in den vergangenen sechs Jahren stark gestiegen. (Süddeutsche Zeitung)

Und wo kann ich sparen?

Günstiger lebt es sich immer noch in den ostdeutschen Hochschulstädten. Auch da sind die Preise laut der Analyse in den vergangenen sechs Jahren allerdings stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten.

  • In Chemnitz liegt der Standardpreis für ein WG-Zimmer bei 225 Euro,
  • in Magdeburg bei 245 Euro.

Wer sich also für ein WG-Zimmer in Chemnitz entscheidet, spart allein bei der Miete des WG-Zimmers rund 325 Euro – viel Geld für die meisten Studierenden.

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