Bild: Carmen Jaspersen/dpa
Die drei wichtigsten Zitate.

Von unpolitischem Fußball hält Werder-Bremen-Präsident Hubertus Hess-Grunewald nichts. In einem Interview mit dem "Weser Kurier" machte er deutlich, wie er über Rassismus, Rechtsradikalismus und die AfD denkt:

Jeder AfD-Wähler sollte schon wissen, dass es ein Widerspruch ist, Werder gut zu finden und die AfD zu wählen.
Hubertus Hess-Grunewald, Präsident von Werder Bremen

Die Ansicht, dass Politik nichts im Stadion zu suchen habe, sei falsch, so Hess-Grunewald. Im Gegenteil: Gegenüber rechtsradikalen Entwicklungen dürfe es keine Gleichgültigkeit geben.

Bremen hat seit langem eine politisch aktive Fanszene. Erst am Sonntag hatten sich Werder-Fans im Stadion mit Spruchbändern gegen rechtsradikale und rechtspopulistische Tendenzen positioniert. 

Trotz der klaren Worten gehe es ihm nicht darum, dass AfD-Wähler nicht ins Stadion kommen sollen, so Vereinspräsident Hess-Grunewald. Es gehe aber darum, dass sie sich mit der Haltung des Vereins auseinandersetzen sollten. Und die ist ganz klar gegen Rechts.

Gegen rassistische und homophobe Sprüche oder bestimmte Kleidungsstücke, die offenkundig rechtsradikale Symbolik darstellen, werden wir uns wehren.
Hubertus Hess-Grunewald, Präsident von Werder Bremen

Stattdessen wirbt der Verein für den Kauf von "Nazis raus aus den Stadien"-Shirts.

Jeder muss sich klar darüber sein, dass es auf jeden Einzelnen ankommt, die zivile Gesellschaft zu stärken, indem er aktiv für Humanismus, Toleranz und Mitmenschlichkeit eintritt.
Hubertus Hess-Grunewald, Präsident von Werder Bremen



Future

"So sind deine Daten sicher": Ein Cyber-Security-Experte klärt auf
Beim Thema Technologie gibt es zwei Seiten: Manche Menschen freuen sich über jedes neue Gadget, das erscheint. Sie sind begeistert von innovativen Produkten und Services – scheinbar ohne groß an die Risiken zu denken. Andere finden das naiv. Bei neuen Technologien sehen sie immer zuerst die Gefahren – dass die Technik dazu missbraucht werden könnte, um die Nutzer auszuspionieren, zum Beispiel.

Wer hat Recht? Beide! Der Schlüssel liegt nämlich im persönlichen Umgang mit der Technologie. Das ist zumindest die Überzeugung von Ben Collar, der das Cybersecurity-Team bei Siemens Power Generation Service in Europa leitet. In seinem Job geht es immer darum, den richtigen Menschen Zugriff auf gewisse Technologien zu geben – und ihn anderen Menschen konsequent zu verweigern. Jeden Tag stellt er sich fragen wie diese: