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AKK, Merz und Spahn im Thesen-Quiz.

Angela Merkel geht – aber unklar ist, wer folgt. Anfang November hatte die Bundeskanzlerin angekündigt, sich aus der Spitze der CDU zurückzuziehen. Am Freitag wählen 1001 Delegierte der Partei auf ihrem Parteitag in Hamburg eine neue CDU-Vorsitzende – oder einen CDU-Vorsitzenden.

Die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Gesundheitsminister Jens Spahn und der ehemalige Unions-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz haben sich direkt auf das Amt beworben. In den vergangenen fünf Wochen tourten alle drei durch Deutschland – überboten sich mit zum Teil immer härteren Forderungen – und stellten sich in insgesamt acht Regionalkonferenzen den Fragen der Parteimitglieder.

Aber wofür genau stehen Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz?

AKK gilt vielen als "Mini-Merkel", Merz hingegen als "Anti-Merkel" – Spahn gilt im Rennen um den Parteivorsitz nahezu als aussichtslos. Um bei der Parteibasis aufzufallen, haben sich alle drei mit konservativen Positionen überboten; egal, ob es ums Asylrecht oder um härteres Vorgehen gegen kriminelle Ausländer ging. Die als sozialpolitisch geltende AKK vertritt dabei nicht weniger rechte Positionen als Merz und Spahn. Deutliche Unterschiede gibt es hingegen in Klimafragen und in der Sozialpolitik.

bento hat sich die Kernaussagen der Konkurrenten angeschaut und ein Quiz mit 15 Thesen gebastelt. 

Du kannst den einzelnen Thesen zustimmen, sie ablehnen oder als neutral einstufen. Am Ende zeigt dir das Quiz, mit welcher Kandidatin oder welchem Kandidat du die meisten Übereinstimmungen hast. Hier geht's los:

Mehr zu den einzelnen Positionen und Thesen der drei findest du hier:


Gerechtigkeit

Die wichtigsten Positionen von Kramp-Karrenbauer, Merz und Spahn im Vergleich

Drei wollen die neue Merkel werden: Die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, der Gesundheitsminister Jens Spahn und der ehemalige Unions-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz haben sich auf das Amt des CDU-Vorsitzenden beworben. 

In den vergangenen fünf Wochen tourten alle drei durch Deutschland – überboten sich mit zum Teil immer härteren Forderungen – und stellten sich in insgesamt acht Regionalkonferenzen den Fragen der Parteimitglieder. Am Freitag wählen 1001 Delegierte der Partei auf ihrem Parteitag in Hamburg dann die neue CDU-Vorsitzende – oder den neuen CDU-Vorsitzenden.