Wichtige Posten bekommen weiterhin die Männer.

Bei der CSU werden Frauen in der Politik gefördert. Mit einem schönen Foto. 

Zum Weltfrauentag verbreitet die CSU ein Bild der wichtigsten Frauen in ihrer Partei:

Groß in der Mitte ist Dorothee Bär, die designierte Staatsministerin für Digitales. Dazu heißt es: "Starke Frauen – Starke Worte!" Welche Worte gemeint sind, gar ob die Frauen in der CSU etwas zu sagen haben, erklärt die CSU nicht. 

Ein ähnliches Bild teilte die CSU auch schon 2017. Wieder am 8. März, dem Frauentag.

Damals stand noch Ilse Aigner im Mittelpunkt, die ehemalige Landwirtschaftsministerin. Noch ein Jahr zuvor, 2016, gab es noch kein Bild für die Frauen. Stattdessen Forderungen, Flüchtlingsrouten zu unterbrechen:

Bei der CSU bleibt es beim schönen Foto – denn die Partei hat keiner einzigen Frau einen Ministerposten in der neuen Bundesregierung angeboten.

Im neuen Kabinett bekommt die CSU drei Ministerposten, die CDU und die SPD jeweils sechs Posten. Zusätzlich hat die CDU das Kanzleramt. Eigentlich war vorgesehen, dass das Kabinett paritätisch eingerichtet wird – in gleichen Teilen sollen Frauen und Männer Posten bekommen. 

Die CSU hat das verhindert. Während die CDU ihre sechs Ministerien gleichberechtigt an Politikerinnen und Politiker vergeben hat und die SPD ankündigte, es genauso zu machen – vergaben die Bayern ihre drei Posten alle an Männer. 

Als Trotzpflaster durfte immerhin Dorothee Bär eine Stelle bekommen, allerdings als Staatsministern. Der Posten ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Bundesministern, es gibt keine wirkliche Macht.

Was hält Bär davon?

Sie sieht die Schwachstelle. In einem Interview mit dem BR sagte sie, dass die CSU nur "relativ wenige" Frauen im Bundestag habe – 8 von 46. Es müsse sich noch viel ändern:

Ich gebe ganz offen zu, dass wir tatsächlich an dem Thema Frauen und auch Frauen in der CSU noch arbeiten müssen.

Mehr zu Dorothee Bär:


Streaming

Das sind die witzigsten Tweets zum "Bachelor"-Finale

Finale, OHOHOO – ob die "Bachelor"-Kandidatinnen diesen Song vor der Rosenvergabe angestimmt haben, wissen wir nicht. Viel eher wird Svenja und Kristina folgende Frage schlaflose Nächte beschert haben: 

Wem gibt der smarte Daniel Völz im "Der Bachelor"-Staffelfinale die letzte rote Rose?