Bild: dpa / David Ebener
Der Bayern-Shrek hat Wichtigeres zu tun.

Markus Söder ist in Bayern Minister für Heimat und Finanzen. Außerdem ist Söder (der mit dem Strauß-Poster über dem Bett) der fleischgewordene Satz: Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

Egal zu welchem Thema, Söder hat garantiert sehr volksnahen Senf aus der bayerisch wertkonservativen Ecke dazu zu geben.

Sein Ziel, endlich seinen CSU-Kollegen Horst Seehofer als Ministerpräsidenten von Bayern zu beerben, bekräftigt er nun mit extra lautstarken Rufen gegen Flüchtlinge:

"Wir brauchen ein Bekenntnis, dass es für Zuwanderung Obergrenzen und Kontingente geben muss – wir können nicht die ganze Welt retten. Ohne eine Sicherung unserer Grenzen, ohne das klare Signal, dass nicht jeder nach Deutschland kommen kann, wird der Flüchtlingszustrom nicht gestoppt."

Was Markus Söder damit eigentlich sagen möchte: Er will die Welt gerade nicht retten.

Kann er auch nicht. Was Markus Söder nämlich viel lieber möchte: Saufen, die bayerische Tradition bewahren, lustig sein.

Saufen
Tradition bewahren
Tradition bewahren
Saufen
Tradition bewahren
Tradition bewahren
— Markus Söder (@Markus_Soeder) 4. August 2015
Lustig sein
Lustig sein
Tradition bewahren
Saufen
Lustig sein
Saufen
Saufen
Lustig sein
— Markus Söder (@Markus_Soeder) 10. Juli 2015
Saufen
Saufen
Saufen
Saufen
Saufen
Tradition bewahren
Lustig sein
Tradition bewahren
Lustig sein
Saufen
Tradition bewahren
(Bild: dpa / David Ebener)
<p>So wie hier, verkleidet als "Shrek der tollkühne Held" auf der Prunksitzung des Fränkischen Fastnachtsverbandes "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim bei Würzburg im Jahr 2014.</p>
Wer wirklich die Welt retten will, zeigen wir in unserem Artikel über die Flüchtlingshelfer vom Hamburger Hauptbahnhof.