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Surft nicht so viel!

Das Internet sei ein schwieriger Ort. Sagt nun der Papst – und hat daher für seine Ordensschwestern ein paar Regeln im Umgang mit Social Media aufgestellt.  

Nonnen sollten Plattformen wie Facebook und Twittern nur mit "Ernsthaftigkeit und Diskretion" nutzen. Sowohl den Inhalten als auch der Fülle an Informationen sollten die Nonnen vorsichtig begegnen. Das empfehlen nun vom Vatikan veröffentlichte Richtlinien unter dem Titel "Cor Orans", also: Betendes Herz. (Hier ist eine Version auf Englisch)

Das wichtigste Gebot: Social Media ist kein "Anlass zur Zeitverschwendung".

Ansonsten könnten Facebook & Co. allerdings in Klöstern gerne für Weiterbildung oder die Arbeit genutzt werden. 

In dem Dokument geht es nicht nur um Social Media, sondern alle Bereiche, die die Arbeitswelt von Nonnen in kontemplativen Orden betreffen. Kontemplativ bedeutet, sein Leben vollkommen zurückgezogen Gott zu widmen. Weltweit leben etwa 38.000 Nonnen in kontemplativen Orden. (Vatican News)

Warum ist Social Media für Nonnen angeblich gefährlich? 

Weil die Plattformen voller "Lärm" seien, heißt es im Dokument. Stille hingegen wichtig sei, um zu Gott zu finden. 

Warum die Regeln allerdings nur für Frauen und nicht auch für Ordensbrüder gelten, wird nicht erklärt. Papst Franziskus selbst hat mit Social Media eher weniger Probleme – seinem Twitter-Kanal folgen knapp 18 Millionen Nutzer. 

Dort beglückt er sie beinahe täglich mit neuen Posts. Und macht auch deutlich, wie wichtig Kommunikation ist:


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