Bild: Eduardo Jaramillo/NOTIMEX/dpa
Die wichtigsten Fakten zum Mitreden

Es ist ein historischer Tiefstwert: Die USA wollen im kommenden Wirtschaftsjahr (Oktober bis Oktober) nur 30.000 Flüchtlinge ins Land lassen. Das sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag in Washington. 

Unter US-Präsident Barack Obama war die Zahl deutlich höher.

Wie war es bislang?

  • Im laufenden Wirtschaftsjahr, das am 30. September endet, galt noch eine Begrenzung von 45.000 Menschen. Pompeos Begründung passt ganz zu Trumps egoistischem Slogan "America First". Die USA sei die "großzügigste Nation der Welt", sagte Pompeo. Die erste Pflicht sei es jedoch, dem amerikanischen Volk zu dienen (FAZ). 
  • Tatsächlich hat die Regierung von Präsident Donald Trump die Aufnahmebereitschaft für Schutzsuchende aus aller Welt Stück für Stück drastisch gesenkt. 
  • Barack Obama hatte das Maximum zum Ende seiner Amtszeit 2016 noch bei 110.000 Flüchtlingen festgesetzt.

Wie funktioniert die Asylpolitik in den USA?

Die USA unterscheiden zwischen Flüchtlingen und Asylsuchenden. Die Zahl letzterer ist nicht begrenzt, aktuell werden laut Pompeo rund 280.000 Asylanträge bearbeitet. 

Globale Hilfsorganisationen hatten trotzdem die bereits niedrige Zahl der bisherigen 45.000 Flüchtlingen kritisiert – die neuen Pläne dürften nun für noch mehr Kritik sorgen. (Süddeutsche Zeitung)

Mit Material von dpa


Future

Dieser Milliardär fliegt wahrscheinlich bald als erster Tourist zum Mond
Wer ist der Mann und wann geht die Reise los? Die drei wichtigsten Antworten

2023 will Unternehmer Elon Musk den japanischen Milliardär Yusaku Maezawa ins All schicken. Dort soll er sich dem Mond auf bis zu 200 Kilometer nähern.

Wer ist der Mann?

Der 42-jährige Maeszawa hat sein Geld vor allem mit Online-Shops für Kleidung verdient. Seine weite Reise in den Weltraum will er nicht alleine unternehmen, sondern mit sechs bis acht weiteren Menschen. Künstler, Architekten und Designer, um sie neu zu inspirieren, so die "Süddeutsche Zeitung".