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Auch Deutschland dürfte betroffen sein.

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aptops und Tablets dürfen nicht mehr auf internationalen Flügen mitgenommen werden, die die USA zum Ziel haben. Die Regelung betrifft nicht nur das Hand-, sondern auch das aufgegebene Gepäck. Die verschärfte Vorschrift hat das US-Heimatschutzministerium am Mittwoch bekannt gegeben. 

Betroffen sind künftig 280 Flughäfen in 105 Ländern – pro Tag etwa 2100 Flüge und 325.000 Passagiere. 

Um welche Flughäfen es sich jedoch genau handelt, gab das Ministerium nicht bekannt. Die US-Behörde will aus Sicherheitsgründen keine Details verraten. Die Regel werde jedoch aufgehoben, wenn die Fluggesellschaften strengere Sicherheitsvorschriften nach US-Vorbild umsetzen (Ministerium für Heimatschutz).

Was Flughäfen und Fluglinien nun tun müssen, um den US-Sicherheitsvorschriften gerecht zu werden, ist noch unklar.
  • Das Heimatschutzministerium verlangt unter anderem erweiterte Scans für alle elektronischen Geräte, die größer als ein Smartphone sind. 
  • Sprengstoff-Spürhunde sollen vermehrt eingesetzt werden.
  • Passagiere sollen genauer überprüft werden.

Die USA begründen ihr Vorgehen mit einer erhöhten Anschlagsgefahr. Terroristen sei es mittlerweile möglich, Bomben so in Laptops einzubauen, dass die Geräte funktionstüchtig blieben – und der Sprengstoff kaum aufgespürt werden könne. "Nicht zu handeln, ist keine Option", sagte Heimatschutzminister John Kelly über die Verkündung der Maßnahmen. Diese sollen sowohl "sichtbar" wie "unsichtbar" sein. 

Wer sich nicht an die neuen Vorschriften hält, wird die USA laut Heimatschutzministerium nicht anfliegen dürfen, auch nicht mit Laptops oder Tablets im Frachtraum. Die Flughäfen sollen die neuen Maßnahmen in den kommenden Wochen umsetzen.

Im März hatten die USA erstmals Laptops auf Flügen aus zehn mehrheitlich muslimischen Ländern verboten. Auch Tablets durften Passagiere nicht mehr mitführen. (New York Times)


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