Nach Protesten entschuldigt sich das Unternehmen.

In Philadelphia wurden zwei Schwarze festgenommen, weil sie sich in einem Starbucks aufhielten, ohne etwas zu bestellen. Eigentlich wollten die Männer nur in Ruhe auf ihrem Kumpel warten, als plötzlich mehrere Polizisten vor ihnen standen – dann klickten die Handschellen

Eine Frau, die bei der offenbar grundlosen Verhaftung dabei war, schrieb auf Twitter: "Die Polizei wurde gerufen, weil diese Männer nichts bestellt haben. Sie warteten nur auf einen Freund, der gerade ankam, als sie mit Handschellen aus dem Laden geführt wurden, ohne etwas getan zu haben. Währenddessen fragen sich all die anderen weißen Menschen, warum uns sowas nie passiert, wenn wir das Gleiche machen."

Dazu veröffentlichte sie dieses Video:

Das Video wurde 162.000 Mal geteilt und über 12.000 Mal kommentiert. Viele sind über das Verhalten der Starbucks-Mitarbeiter empört, werfen ihnen rassistische Motive vor und rufen sogar zum Boykott auf

Vor der Filiale in Philadelphia versammelten sich Menschen zum Protest:

"Die Frau rechts ist 90 Jahre alt und hat eine Geschichte über ihren Vater erzählt, der wegen Racial Profiling und Polizeibrutalität starb, als sie 9 war", schreibt die Frau, die auch das Video gepostet hatte.

Was sagt Starbucks zu den Vorwürfen?

Mit einem Twitter-Beitrag entschuldigte sich das Unternehmen bei den Verhafteten und allen Anwesenden.

Man wolle in Zukunft die Richtlinien überdenken und intensiver mit Polizei und Gemeinde zusammenarbeiten, um solche Vorfälle zu vermeiden. Außerdem habe man die Anzeige gegen die Männer fallen lassen. (Süddeutsche.de)


Art

Ein blauer Riesenpenis an einem Wohnhaus – das ist den Stockholmern dann doch zu krass
Die Malerin hatte eigentlich gehofft, dass sie dem Kunstwerk gegenüber aufgeschlossener sind als die New Yorker.

Mit einem tiefblauen Penis auf einer Wohnhauswand im schwedischen Stockholm wollte die Künstlerin Carolina Falkholt für mehr sexuelle Aufklärung sorgen (bento). Jetzt beschweren sich erste Anwohnerinnen und Anwohner und fordern: Der Penis muss weg! 

Erst seit einer Woche gibt es den Penis, jetzt soll er übermalt werden.

Grund dafür sollen Beschwerden der Anwohner sein. "Kultur und Kunst sind wichtig für die Entwicklung interessanter urbaner Umgebungen. Natürlich ist uns künstlerische Freiheit wichtig, wir müssen aber auch die Meinungen der Nachbarn respektieren", ließ die für das Gebäude verantwortliche Firma durch ihre Marketingmanagerin verlauten. (The Guardian)