"Er freute sich, in die USA zu gehen."

Die Eltern des elfjährigen Eduardo stehen vor ihrem Haus in Honduras, sie halten ein Foto von ihrem Sohn in den Händen. Seit Mitte Juni haben sie keinen Kontakt mehr zu ihm. Mutter Evelyn Mayer und Vater Douglas Almendarez sind verzweifelt. Seit Douglas mit seinem Sohn illegal in die USA einreiste und dort inhaftiert wurde, kriegen sie keine Informationen von der zuständigen Regierungsbehörde. Sie wissen nicht wann und ob ihr Sohn nach Hause kommen wird.

Quelle: Reuters

Was Vater Douglas besonders belastet ist, dass er bei seiner eigenen Abschiebung noch dachte, seinen Sohn in Honduras wiederzusehen. Als er das Flugzeug bestieg, versicherten Sicherheitsbeamte ihm, das Kind wäre schon zuhause. Nachdem Bilder von inhaftierten Kindern hinter Gitterzäunen an die Öffentlichkeit gelangten, erhöhte sich der Druck auf Donald Trumps Regierung und ihre sogenannte "Null-Toleranz"-Einwanderungspolitik. Zu sehen sind Auffanglager an der Grenze zwischen Mexiko und den USA. Ein Gericht urteilte nun, dass die Trennung der Familien rückgängig gemacht werden müssen.

Dies sorgte zwar für viele emotionale Bilder von Familien, die sich endlich wieder in die Arme schließen konnten. Doch nicht allen erging es so. (bento) Die Regelungen für eine Familienzusammenführung sind schwammig. Warum Eduardo noch nicht wieder bei seiner Familie ist, wissen seine Eltern und seine Schwester nicht. Die Regierung in Honduras hat der Familie zwar Hilfe zugesichert, doch auch sie erhalten keine Informationen aus Texas, wo Eduardo wohl noch immer inhaftiert ist. Wie die Familie ihre Erlebnisse schildert, siehst du oben im Video.

Mit Material von reuters


Today

"Das Down-Syndrom hat mich nie behindert": John verdient mehrere Millionen Dollar mit Socken
Es gibt eine auch Trump-Socken mit kämmbaren Haaren!

Als John Lee Cornin aus Huntington im US-Bundesstaat New York die Schule abgeschlossen hatte, waren seine Job-Aussichten finster. Denn die beruflichen Möglichkeiten für Menschen mit Down-Syndrom sind begrenzt.

Als John seinen Vater Mark fragte, ob sie nicht zusammen ein Unternehmen gründen könnten, zögerte dieser nicht lang: Gemeinsam überlegten die beiden, was für eine Firma sie ins Leben rufen könnten. 

Nachdem erste Ideen verworfen werden mussten, gründeten sie einen Online-Shop – für Socken. Und der wurde erfolgreich.

John sucht seine Lieblingsdesigns von verschiedenen Anbietern heraus und verpackt die Lieferungen. Sein Vater übernimmt die restlichen Aufgaben. Wie sich das Geschäft der beiden entwickelt hat, siehst du oben im Video.

Und hier gibt es noch ein paar Socken-Designs: