Bild: dpa/Julio Cortez

Es ist ein erster Höhepunkt der Protestbewegung für strengere Waffengesetze: Einen Monat nach dem Massaker in Parkland in Florida haben Schüler in mehr als 2800 US-Schulen beim "National School Walkout" ihre Klassenzimmer verlassen. Sie schwänzten den Unterricht. Ihr Motto: "Enough" (FAZ)

Was ist in Parkland passiert?

Ein 19-Jähriger hatte am 14. Februar 17 Menschen erschossen, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Der Schütze wurde festgenommen. Er hatte die Waffen legal gekauft, obwohl bekannt war, dass er seit langer Zeit psychische Probleme hatte und verhaltensauffällig war.

An vielen Schulen gedachten die Schüler 17 Minuten lang den 17 Opfern von Parkland. Auch vor dem Weißen Haus sammelten sich Schüler und Studierende mit Schildern und Plakaten auf den Straßen. Um Punkt zehn Uhr verstummten sie, setzten sich auf den Rasen und erhoben ihre Fäuste als Zeichen des Protests. (New York Times)

David Hogg, einer der Überlebenden von Parkland, filmte den "Walkout“ live.

Seit dem Massaker in Parkland haben die Schüler eine beispiellose Protestbewegung gestartet, angeführt von Emma González und David Hogg. Jeden Tag schließen sich den Schülern mehr und mehr Menschen an:

Proteste in Parkland – die Bilder

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In einigen Schulbezirken hatten die Behörden angekündigt, die Teilnahme an den Protesten zu bestrafen und Schüler vom Unterricht deswegen auszuschließen.

Dauerhaft wird das den Behörden nicht gelingen. Für den 24. März haben die Schüler den "Marsch für unser Leben" in Washington geplant. Zehntausende Menschen werden erwartet, es sollen Ableger-Märsche im gesamten Land stattfinden.


Today

AfD-Mann twittert Stimmzettel – und muss 1000 Euro Strafe zahlen
Wie man sich bei einer geheimen Abstimmung nicht verhält – heute präsentiert von: der AfD.

Angela Merkel ist am Mittwoch zum vierten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt worden. Offiziell erhielt sie 364 von 688 abgegebenen gültigen Stimmen – und wurde somit im Amt bestätigt. (SPIEGEL ONLINE)

Eine Stimme wurde nicht gezählt: die des AfD-Abgeordneten Petr Bystron.

Bystron hatte seinen Wahlzettel fotografiert und getwittert. Er wollte sein "Nein" dokumentieren und damit gegen Merkel protestieren.