Er kann’s noch: Mit einer großen Rede hat sich US-Präsident Obama von den Vereinten Nationen verabschiedet. Es war die letzte Rede, die der derzeitige US-Präsident vor der UN-Vollversammlung in New York hielt – schon im nächsten Jahr könnte hier Donald Trump stehen. Das war offensichtlich auch Obama bewusst.

Immer wieder sagte er Sätze, die zwar an die Weltöffentlichkeit gerichtet waren, aber eigentlich wie Wahlempfehlungen an Amerikaner klangen. So warnte Obama: "Die Welt ist zu klein, als dass wir einfach eine Mauer bauen könnten, um uns zu schützen" (SPIEGEL ONLINE). Genau das ist eine der Lieblingsforderungen von Trump.

Das große Überthema in Obamas Rede war deshalb die Verständigung innerhalb und zwischen den Staaten der Welt. Der scheidende US-Präsident forderte dafür mehr Diplomatie. Zugleich warnte er vor zu großer Ungleichheit und davor, die Angstgefühle vieler Menschen zu ignorieren: "Eine Welt, in der ein Prozent der Menschen genauso viel besitzen wie die übrigen 99 Prozent, wird nie eine sichere Welt sein” ("Süddeutsche Zeitung").

Als große Herausforderung bezeichnete Obama außerdem die Flüchtlingskrise. Dabei lobte er die Deutschen und die Kanadier besonders – inklusive ihrer Regierungschefs. Beide hätten ihr äußerstes gegeben, um Flüchtlingen zu helfen. Obama sagte deshalb: “Ich möchte Kanzlerin Merkel und Premierminister Trudeau und den Völkern dieser beiden Länder persönlich danken” ("FAZ").

Für Russland hatte Obama dagegen nur warnende Worte übrig – und sagte diese auch sehr deutlich: "In einer Welt, die das imperiale Zeitalter hinter sich gelassen hat, sehen wir, wie Russland versucht, den verlorenen Ruhm mit Gewalt wiederzuerlangen" ("Die Welt"). Der russische Präsident Putin war bei der Rede allerdings nicht selbst anwesend.

Obamas Rede war der Auftakt zur Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. Die 193 Mitgliedsstaaten treffen sich traditionell jedes Jahr im Herbst, um über weltweite Probleme und Konflikte zu sprechen. Die einwöchige Generaldebatte ist dabei der Höhepunkt.

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