Bild: dpa/Oliver Weiken

Am Sonntag sind Wahlen in der Türkei. Die Türkinnen und Türken sind dazu aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Und gleichzeitig auch einen neuen Präsidenten. Der alte hofft, dass er es wieder wird – und er danach seine Macht zementieren kann.

Recep Tayyip Erdogan hat dazu die Wahlen überraschend vorgezogen und einen Wahlkampf im Eiltempo gestartet. Er will als Präsident bestätigt werden. Durch das neue Präsidialsystem hätte er dann erstmals auch weitreichende neue Befugnisse. (bento)

Nun hat ein ihm wohlgesonnener TV-Sender bereits ein "Wahlergebnis" verkündet. Drei Tage vor der eigentlichen Wahl.

Der Fernsehsender "TVnet" gehört zu islamistischen Zeitung "Yeni Şafak" und steht der Regierungspartei AKP nahe. Am Donnerstag blendete er in einer Talkshow aus Versehen eine Grafik für den kommenden Sonntag ein – mit Wunschergebnissen für Erdogan.

Das sah dann so aus:

Twitter-Nutzer haben Screenshots gemacht, um die Ergebnisse festzuhalten:

Laut der Grafik schafft Erdogan 53 Prozent, sein stärkster Gegner Muharrem Ince von der sozialdemokratischen CHP kommt auf 26 Prozent. Die nationalistische Hardlinerin Meral Aksener kommt auf 12 Prozent. 

Wie kann das sein?

Der Sender behauptet, es handele sich nur um eine Testgrafik – die aus Versehen live ins Programm geschaltet wurde. Oppositionspolitiker hingegen wetterten, dass so deutlich werde, wie die Erdogan-Regierung die Wahl manipulieren wolle. Schließlich musste sich Bekir Bozdağ einmischen, der türkische Vizepremier. Wahlergebnisse würden "niemals manipuliert", versicherte er. (Hürriyet Daily)

Daran gibt es jedoch Zweifel: Mehr als eine halbe Millionen Beobachter sollen im Auftrag von Oppositionsparteien die Auszählung der Stimmen überwachen. (n-tv)


Haha

Bilder aus Supermärkten, bei denen du denkst: "Das ist Deutschland!"

Was ist in Deutschland richtig wichtig? Klar, Fußball natürlich! Und sonst? Einkaufen! Der Supermarkt ist für Deutsche so etwas wie ein Spa. Wer bei Rewe, Aldi und Penny einkehrt, will mal wieder so richtig schön einkaufen. Und sich von den ganzen schönen Produkten ein bisschen verzaubern lassen. Einmal das ganze Gemüse angrabbeln, schön Preise vergleichen und sich zum Schluss nochmal durch den Eimer mit der reduzierten Wurst wühlen. So schön!

Und weil die Deutschen Supermärkte so lieben und dort so viel Zeit verbringen, sieht man dort auch manchmal so kuriose Sachen: