Bild: REUTERS/Mike Blake
Der Aufschrei hat gewirkt.

"The Crown"-Hauptdarstellerin Claire Foy verdient weniger als der männliche Hauptdarsteller Matt Smith – als diese Info bekannt wurde, ging ein Aufschrei durch Hollywood. Jetzt soll die Ungerechtigkeit abgeschafft werden. Foy erhält Medienberichten zufolge eine Entschädigungszahlung von etwa 274.000 US-Dollar. (SPIEGEL ONLINE)

Worum ging es in dem Fall genau? 

  • Die Produzenten der Netflix-Serie hatten vergangenen Monat bekannt gegeben, dass Claire Foy weniger verdiente als ihr Kollege. Obwohl sie in der Serie zwei Staffeln lang Queen Elizabeth II. spielte – die Hauptfigur der Serie.
  • Die Produzenten verrieten aber nicht, wie hoch die Differenz ist.
  • "The Crown" ist eine der teuersten TV-Serien, die jemals produziert wurden. Allein die erste Staffel soll rund 130 Millionen Dollar gekostet haben.

Damit wurde die Debatte um Sexismus in der Branche befeuert. 

Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass ungleiche Bezahlung für Aufsehen sorgt. 2017 führte Emma Stone die Liste der bestbezahlten Schauspielerinnen an – mit knapp 15 Millionen Euro. Ihr Kollege Mark Wahlberg hingegen verdiente 40 Millionen Euro pro Jahr (The Guardian). Anfang 2018 wurde bekannt, dass er 1,5 Millionen US-Dollar für die Neuaufnahmen des Films "All the Money in the World" erhielt, Co-Star Michelle Williams hingegen wurde mit 1.000 US-Dollar abgespeist. Später spendete Wahlberg seine Gage. Das Geld ging an die Time's Up Kampagne, die gegen sexuelles Fehlverhalten am Arbeitsplatz kämpft.

Nachdem die Debatte entbrannt war, erhielt Foy Unterstützung von ihrem Kollegen.

Matt Smith äußerte sich im Rahmen des Tribeca Film Festival:

"Claire gehört zu meinen besten Freunden und ich bin der festen Überzeugung, dass wir gleich und fair bezahlt werden sollten und dass überhaupt alle gleichberechtigt werden sollten." 

Er unterstütze seine Kollegin und sei froh, dass Netflix nun reagiert habe, dieser Schritt sei notwendig gewesen. (The Hollywood Reporter). Künftig will Netflix auch sicherstellen, dass niemand mehr Gehalt bekommt als die Queen.

Claire Foy wird vom erhöhten Gehalt jedoch nicht profitieren. Sie und Matt Smith müssen ihre Rollen an ältere Darsteller abgeben – die Entschädigung von rund 226.000 Euro erhält sie trotzdem.


Food

Erkennst du diese Fast-Food-Ketten an ihren Fritten?
Hier kannst du beweisen, ob du wirklich ein Profi in Sachen Junkfood bist.

Im April ist eine neue EU-Verordnung in Kraft getreten, die Pommes gesünder machen soll: Um die Acrylamid-Werte in den Kartoffelstäbchen zu senken, empfiehlt die EU ein Frittieren bei 175 statt 180 Grad. 

Während sich die Hersteller von Pommes und Chips an die Vorschriften halten müssen, sind die Vorgaben für Restaurants und Imbissbuden weniger streng. Es wird also keine Pommes-Polizei durch die Fast-Food-Tempel pilgern, um mit Thermometern bewaffnet die Temperaturen in den europäischen Fritteusen zu prüfen.