Diese 5 Grafiken beweisen es

2016 war kein schönes Jahr. Und 2017 wird auch anstrengend (bento). Seien wir ehrlich: Gefühlt wird alles immer schlimmer.

Nur stimmt das nicht: Tatsächlich wird viel immer besser.

Das trifft auf unseren Bildung zu, auf unsere Gesundheit und auf unsere Freiheit: Immer weniger Menschen auf der Welt leben in Diktaturen, immer mehr werden älter und können lesen und schreiben.

Die Forscher von Our World in Data der Oxford-Universität suchen solche Daten weltweit zusammen. Sie interessieren sich dabei vor allem, was sich über einen längeren Zeitraum verändert hat. So lassen sich auch schlechte Nachrichten besser einordnen. Our World in Data erlaubt den Blick aus größerer Distanz.

Diese Grafiken zeigen unseren Fortschritt:
1. Bildung
(Bild: Our World in Data)

Wenn auf der Welt nur 100 Menschen leben würden, hätten heute 86 davon Zugang zu Bildung. Anfang des 19. Jahrhunderts war es umgekehrt – nur 17 hatten eine Grundbildung.

Viele Menschen machen heute mindestens einen höheren Schulabschluss oder studieren sogar. Hier findest du die genauen Zahlen.

2. Armut
(Bild: Our World in Data)

Um das Jahr 1820 lebten nur 6 von 100 Menschen nicht in extremer Armut, heute sind 90 nicht mehr davon betroffen. Wer umgerechnet von weniger als 1,80 Euro am Tag leben muss, ist extrem arm. Hier findest du die Grafik in der interaktiven Version.

3. Alphabetisierungsrate
(Bild: Our World in Data)

Nur 12 von 100 Menschen waren Anfang des 19. Jahrhunderts in der Lage zu Lesen und zu Schreiben. Heute sind umgekehrt nur noch 15 von 100 Menschen Analphabeten. Hier geht's zur interaktiven Version.

4. Freiheit
(Bild: Our World in Data)

Vor 200 Jahren lebten die meisten Menschen in Unfreiheit: Mittlerweile lebt der Mehrheit nicht mehr in Diktaturen und Autokratien – vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg geht die Kurve nach oben. Hier findest du die genauen Zahlen.

5. Terrorismus
(Bild: Datagraver)

Auch Anschläge werden seltener. Die obige Grafik zeigt die Werte für Westeuropa seit den siebziger Jahren, ermittelt von Datagraver. Gewalttaten wurden von der linksextremen RAF in Deutschland, der baskischen Terrororganisation ETA in Spanien und der paramilitärischen IRA in Irland – in den achtziger Jahren kamen islamistische und rechtsextreme Anschläge hinzu.

Dieser Trend gilt allerdings nur für die westliche Welt. Our World in Data hat Anschläge weltweit aufgelistet, ebenfalls seit den sebziger Jahren.

(Bild: Our World in Data)

Der Anstieg bis zum Jahr 2010, bevor die Zahl der terroristischen Angriffe wieder sinkt, erklärt sich durch tausende Angriffe in Afghanistan und im Irak.

Und sind der Grund, warum Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen.

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Fragen, die nach "Kevin allein zu Haus" offen bleiben
Was macht Peter McCallister eigentlich beruflich?

Eine Familie fährt in den Urlaub und vergisst ihren achtjährigen Sohn, der sich mit zwei Einbrechern anlegt. 1991 veröffentlichte der Regisseur Chris Columbus mit "Kevin allein zu Haus" einen Film, der für viele Menschen zum absoluten Weihnachtsklassiker wurde.

Schaut man sich den Film aber zwanzig Jahre später noch einmal an, fallen einem einige Sachen auf, die einem heutzutage nicht mehr ganz so logisch erscheinen: Woher hatte Kevins Vater zum Beispiel das ganze Geld? Also, hey, er bezahlt einen Urlaub nach Frankreich für insgesamt neun Personen?