Bild: Sana Handout/SANA/dpa

Der Frieden in Syrien scheint wieder einmal nicht möglich zu sein. Mehrere wichtige syrische Rebellengruppen haben die Vorbereitung zu neuen geplanten Friedensverhandlungen vorerst gestoppt.

Warum?

Sie protestieren damit gegen Verstöße gegen eine Waffenruhe, die sie den Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vorwerfen. Die Waffenruhe war von Russland, der Türkei und Iran vor wenigen Tagen initiiert worden. Sie galt allerdings nicht für die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) und die der Al-Qaida nahestehende "Fatah al Scham"-Front.

In einer Erklärung rufen nun zwölf Gruppen der moderaten Freien Syrischen Armee (FSA) Russland und die Türkei dazu auf, die syrische Regierung von weiteren Verletzungen der Waffenruhe abzuhalten. Andernfalls werde ihrerseits die Feuerpause aufgekündigt. (SPIEGEL ONLINE)

Wer kämpft in Syrien?

Der syrische Bürgerkrieg

Der Bürgerkrieg in Syrien begann im März 2011 mit friedlichen Protesten gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Dieser schlug die Aufstände brutal nieder, Tausende wurden in Foltergefängnisse gesperrt. 

Die "Freie Syrische Armee" (FSA) rief zum bewaffneten Kampf gegen Assad auf. Im Chaos etablierten sich bald islamistische Milizen, darunter der "Islamische Staat" (IS), der große Teile Syriens eroberte. Von der FSA blieb fast nichts übrig.

Daraufhin flog ein internationales Bündnis der USA Luftschläge gegen den IS; Russland, der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz unterstützen Assads Armee. Menschenrechtler schätzen, dass bislang Hunderttausende Menschen ums Leben kamen. Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist auf der Flucht. Mehr zu Syrien auf bento.

Russland und die Türkei spielen eine wichtige Rolle im Syrien-Konflikt – vertreten aber unterschiedliche Positionen: Während Russland und Iran Verbündete des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sind, nimmt die Türkei Einfluss auf die syrische Opposition (bento II).

Was sehen Russland und die Türkei nun vor?

Die beiden Länder planen, dass sich Vertreter des Regimes von Assad und der Opposition Mitte Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana zu neuen Friedensgesprächen treffen. Dort sollen Vorbereitungen für die Verhandlungen unter Uno-Vermittlungen am 8. Februar in Genf getroffen werden.


Haha

So sieht das Jahr 2016 als Horrorfilm aus
It just don't feel normal

Ok, wir haben es jetzt oft genug gesagt: 2016 war ein mieses Jahr – Terrorangriffe, der Tod von unzähligen Legenden und Donald Trumps Wahlerfolg.

Aber einen Jahresrückblick müssen wir euch noch empfehlen, denn das amerikanische Comedy-Trio von "Friend Dog Studios" hat das Jahr wohl am besten zusammengefasst: 2016 verlief wie ein Horrorfilm! Also haben die Drei dazu den passenden Trailer gedreht.

Und der ist wahnsinnig schaurig: