Was steckt dahinter?

Mitten in der Innenstadt von Brüssel stehen jetzt Grabsteine mit arabischen Namen wie "Banan" oder "Noura". Daneben stehen ihr Alter, acht Jahre alt wurde ein Junge, nur zwei Jahre ein Mädchen im Nachbargrab.

Der Friedhof ist unmittelbar vor dem Gebäude der Kommission der Europäischen Union, dem Machtzentrum der EU. Die Gräber sind nicht wirklich echt – doch sie alle stehen für echte Schicksale. Die Organisation "Save the Children" hat sie aufgestellt, um auf das Leiden der Kinder im Syrienkrieg hinzuweisen. Allein im vergangenen Jahr kamen mehr als 600 Minderjährige in dem Konflikt ums Leben.

Im Video oben seht ihr, wie der Friedhof vor Ort ankommt.

Die Aktion findet nicht ohne Grund statt – von Dienstag an findet in Brüssel eine internationale Syrien-Konferenz statt.

Was passiert da? Die Staats- und Regierungsschefs wollen Ideen für eine Zeit nach dem Krieg entwickeln. Der Konflikt tobt seit mehr als sechs Jahren (bento). Rebellen kämpfen gegen die syrische Regierung, Islamisten nutzen Chaos im Land für eigene Eroberungen.

Weite Teile Syriens sind zerstört, der Großteil der Bevölkerung ist auf der Flucht. Das Land wieder aufzubauen dürfte daher schwierig werden. Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel warnte davor, sich nur auf das Besiegen von Islamisten zu konzentrieren. Es sei wichtiger, für stabile Verhältnisse in Syrien zu sorgen (tagesschau.de).

Wie sich die EU das vorstellt, hat sie unter anderem hier verraten:


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Comic-Verkäufe gehen zurück – weil die Fans keine Frauen als Helden wollen
Das ist zumindest die Ausrede von Marvel.

Immer weniger Menschen kaufen Comics von Marvel. Der Verlag gehört zu den größten der Branche – doch die Verkäufe der Bände gingen 2016 zurück, wie die Macher selbst eingestehen mussten (Comicbookmovie.com).

Jetzt hat der Marvel-Vizechef David Gabriel in einem Interview einen möglichen Grund dafür genannt: Die Geschichten seien zu divers. "Wir haben das Gefühl, dass die Leute keine Vielfalt mehr wollen", sagte Gabriel dem Handelsmagazin ICv2.