Knapp 300 Tote in sechs Tagen. Mehr als 100 Luftangriffe jeden Tag. Die syrische Stadt Aleppo hat in der vergangenen Woche das schlimmste Bombardement seit Beginn des Syrienkrieges erlebt. Das gaben Beobachter der Weißhelme genannten Hilfsgruppe "Syrian Civil Defense" an (CNN).

Ein Video teilen jetzt viele nach den Angriffen: das eines kleinen Jungen. Die Hilfsorganisation "Syrian Charity" hat es zwischen den Bombenangriffen aufgenommen.

Er weint, er berichtet von gelblichem Gas, das er eingeatmet hat:
Stimmt es, das Giftgas eingesetzt wurde?

Das lässt sich kaum herausfinden. Augenzeugen berichten bei CNN und bei Al-Jazeera von Angriffen mit Chlorgas, einem gefährlichen Gift, dass die Atemwege verätzt und zum Tod führen kann. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte kann hingegen keine Gasangriffe bestätigen.

Allerdings sind sich Uno-Experten sicher, dass die syrischen Regierung bereits mindestens zweimal Chlorgas eingesetzt hat – im April 2014 und im März 2015 (SPIEGEL ONLINE). Die Beobachtungsstelle berichtet zudem von einem Chlorgasangriff vor zwei Monaten, mehr als 70 Menschen seien verletzt worden.

So ist die Lage in Aleppo

Die ehemals größte Stadt in Syrien ist seit Jahren am härtesten umkämpft. Das Assad-Regime, Rebellen, Kurden und Islamisten beherrschen je Stadtteile – die Zivilisten in der Stadt leiden in allen Vierteln. Die größte Gefahr geht von der syrischen Armee aus: Mit Unterstützung Russlands wirft sie immer wieder zersplitternde Fassbomben über Aleppo ab.

Wie steht es aktuell um Aleppo?

Im Osten der Stadt sind bis zu 300.000 Bewohner eingeschlossen, Hilfsgüter erreichen sie nicht. Angegriffen werden sie von der syrischen Luftwaffe und von russischen Kampfjets. Ein CNN-Reporter berichtet von 17 Detonation in einer Viertelstunde:

Die Weißhelme berichten, allein am vergangenen Freitag seien auf Ost-Aleppo 1350 Granaten abgefeuert und 240 Fassbomben abgefeuert worden:

Das syrische Regime behauptet, gegen Terroristen vorzugehen, die sich in Ost-Aleppo verschanzen. Die zivilen Toten werden als Kollateralschaden hingenommen. Auch durch russische und US-amerikanische Luftangriffe kommen immer wieder Unschuldige ums Leben.

Durch die jüngsten Luftschläge wurden nun alle Krankenhäuser in Ost-Aleppo zerstört.

Das berichten Augenzeugen aus der Stadt ("The Guardian"). Auch das Kinder-Krankenhaus, in dem der Junge behandelt wurde, soll zerstört worden sein. Die Menschen in der Stadt sind den Angriffen nun schutzlos ausgeliefert.


Haha

Trump kommt. Und alle rennen weg

Was tun, wenn Donald Trump kommt? Am besten schreiend wegrennen.

Das hätten wohl gerne rund die Hälfte der US-Wähler nach dem Wahlausgang getan.

Um ihren Frust über den zukünftigen Präsidenten auszudrücken, stellen jetzt zahlreiche Schüler Videos ins Netz, in denen einer aus der Gruppe laut "Trump is coming" ruft und alle anderen davon rennen oder einfach auf der Stelle umfallen. Raus kommt die #trumpiscomingchallenge.