Im Osten der syrischen Hauptstadt Damaskus liegt die Region Ghuta. Früher war sie ein Naherholungsgebiet für viele Damaszener, heute ist sie eine der letzten brutalen Kampfzonen im Syrienkrieg. 

Islamisten haben sich in Ghuta verschanzt und bedrängen die Bevölkerung, das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hat die Region abgeriegelt und bombardiert sie flächendeckend aus der Luft.

Eines der jüngsten Opfer der Luftangriffe ist der 26-jährige Ahmed Hamdan. Sein Tod ist für viele Menschen der Region besonders tragisch.

Ahmed hatte Anfang März den Hashtag #IAmStillAlive kreiert. Auf Facebook schrieb er damals: 

"Wir sind immer noch am Leben, wir überleben hier zwischen Tod, Belagerung und Bombardierung. Ich lade die ganze Welt dazu ein, uns beizustehen."

Mit dem Post wollte Ahmed auf das Schicksal der eingeschlossenen Menschen in Ghuta aufmerksam machen. Die Region gehört neben Idlib in Nordsyrien zu den derzeit letzten hart umkämpften Gebieten in Syrien, viele andere Landstriche sind wieder unter Kontrolle des Assad-Regimes.

Um zu gewinnen, bombardieren syrische Kampfflieger mithilfe der russischen Luftwaffe das Gebiet. Krankenhäuser, Schulen und Unterschlüpfe werden getroffen, Dutzende Zivilisten sterben täglich. 

Hilfsorganisationen durften lange nicht in die Region Ghuta hinein, mittlerweile wurde ein Korridor eingerichtet. Zwischen 12.000 und 15.000 Menschen sollen in den vergangenen Tagen die Flucht aus dem umkämpften Gebiet gelungen sein. (SPIEGEL ONLINE/The Guardian)

Es gibt allerdings auch immer wieder Berichte, dass Islamisten in Ghuta vor allem Männer daran hindern, zu fliehen.

Einer, der nun einem Angriff zum Opfer fiel, ist Ahmed. Sein #IAmStillAlive hatte sich auf Facebook und Twitter rasch zur Durchhalteparole entwickelt:

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Ahmed soll bei einem Luftschlag getötet worden sein, berichten nun mehrere Menschenrechtsaktivisten

Er ist einer von mehr als 1500 Menschen, die im vergangenen Monat in Ghuta ums Leben kamen.


Gerechtigkeit

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