Bild: Syrisches Verteidigungsministerium
Das Assad-Regime dokumentiert ihr Werk.

Im Osten der syrischen Hauptstadt lebten einst mehr als 400.000 Menschen. Jetzt bleibt von der Region in Syrien nur noch ein Bild der Zerstörung. 

Das Gebiet Ost-Ghuta wurde mehrere Jahre lang vom Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad belagert. In den vergangenen Wochen gab es erbitterte Kämpfe – syrische und russische Flugzeuge bombardierten die Ghuta flächendeckend.

Nun zeigt ein Drohnenvideo der syrischen Regierung das Ausmaß der Zerstörung.

Das syrische Verteidigungsministerium hat das Video auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Die Drohne fliegt über fast leere Straßen, zeigt Trümmer und zerschossene Gebäude. 

Hier sind die Aufnahmen:

Das Video zeigt nicht nur die Zerstörung – sondern auch die Evakuierung von Ost-Ghuta. 

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SANA wurden Busse bereitgestellt, mit denen die Menschen aus Ost-Ghuta weggebracht werden. Mehrere wichtige Orte in der Ghuta, darunter Ain Tarma und Jobar, wurden demnach von syrischen Truppen eingenommen. Mehr als 100.000 Zivilisten sollen die Enklave im vergangenen Monat verlassen haben.

Was wie eine Rettungsaktion aussieht, ist nicht zwingend eine. Zivilisten berichteten in der Vergangenheit, dass die Straßen immer wieder gesperrt werden, syrische Soldaten entscheiden, wer fliehen darf und wer nicht. Oft entscheiden Geld oder Schikane über das Schicksal der Bewohner. Wer aus dem Gebiet flieht, hat keine Bleibe mehr, immer wieder verschwinden Zivilisten auch in den Folterkellern des syrischen Regimes.

Gott sei Dank haben wir es geschafft, wegzukommen aus der Zerstörung.
Ein Ghuta-Bewohner

"Wir waren gezwungen, Ghuta aufzugeben", sagt ein Anwohner. "Die Stadt wurde nicht eingenommen, weil die syrische Armee so mutig war, sondern wegen der Luftangriffe vom russischen Regime und dem heftigen Beschuss." 


Today

Typ klaut im Suff ein Kalb und eine Trompete
Eine Partynacht in Bayern.

Kennt man ja: Man will von der Party heim und plötzlich trottet ein Kalb neben einem her. 

Kennt man nicht? 

In Bayern schon. Dort hat ein Betrunkener in der Nacht zum Sonntag ein Kalb gestohlen, außerdem eine Trompete und noch weiteres Diebesgut. Das meldete die Polizei in Zusmarshausen. (Stadtzeitung)