Bild: Pawel Janiak / Unsplash

Schweden kriegt im kommenden Jahr sein erstes Festival nur für Frauen. Männer haben dort keinen Zutritt.

Warum ohne Männer?

Das neue Statement Festival (hier geht's zur Facebook-Seite) ist der Nachfolger des Bråvalla-Festivals. Dort sollen dieses Jahr vier Frauen vergewaltigt worden sein, 23 weitere berichteten von sexuellen Übergriffen. (bento)

Der Veranstalter des Festivals, die deutsche Konzertagentur FKP Scorpio, sagte daraufhin das Festival für 2018 ab. 

Das neue Festival soll nun ein sicherer Ort für Frauen sein, wo sie gemeinsam feiern können, ohne Angst vor Übergriffen zu haben. Die Idee stammt von der schwedischen Radiomoderatorin und Komikerin Emma Knyckare. Die schrieb vor einigen Monaten: 

"Was haltet ihr davon, ein wirklich cooles Festival auf die Beine zu stellen, bei dem nur Nicht-Männer Willkommen sind? Wir machen das so lange, bis ALLE Männer gelernt haben, sich zu benehmen."

Kurz darauf startete sie eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter, um Geld für das neue Festival zu sammeln. 

Mit riesigem Erfolg! Innerhalb eines Monats hat das Projekt die benötigten 500.000 Schwedischen Kronen zusammenbekommen.

(Bild: Kickstarter )

Das Festival wird also definitiv stattfinden. Wo genau: Das soll bald bekanntgegeben werden. Und zwar symbolträchtig am 19. November, dem Internationalen Männertag.

Die Schweiz feierte dieses Jahr ihr erstes queeres Festival:


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SPD lässt bei Landtagswahl in Niedersachsen die CDU hinter sich
AfD bleibt einstellig.

Ein kleiner Lichtblick nach der großen Niederlage zur Bundestagswahl: Die SPD ist bei den Landtagswahlen in Niedersachsen stärkste Kraft geworden. Laut ersten Prognosen holten die Sozialdemokraten 37 Prozent der Stimmen, die CDU kam auf 33,6 Prozent, ihr schlechtestes Ergebnis in Niedersachsen seit 1959. (Stand: 22.47 Uhr, ARD)

Es ein Erfolg für den zuletzt taumelnden Ministerpräsidenten Stephan Weil und dessen Regierung.

SPD-Mann Weil hatte vorgezogene Neuwahlen ausrufen müssen, nachdem seine Regierung die Mehrheit im Landtag verloren hatte. Die Grünen-Abgeordnete Elke Twesten war im August zur CDU gewechselt. Diese eine Stimme fehlte seither der rot-grünen Landesregierung. (SPIEGEL ONLINE)