Bild: imago/ Victor Lerena

Obwohl am Samstag tausende Spanier die katalanische Regionalregierung und die Zentralregierung in Madrid dazu aufforderten, endlich miteinander zu sprechen, erklärte Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy, dass es keine Gespräche geben werde. 

Unter dem Motto "Hablamos" – Reden wir – gingen die Spanier in vielen verschiedenen Städten des Landes ganz in weiß gekleidet auf die Straßen. 

Die Demonstrationen und der Wunsch nach Dialog wurden auch im Netz erfreut aufgenommen:
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Nachdem am 1. Oktober in Katalonien ein umstrittenes Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens in der Region abgehalten wurde, wird die Lage im Land immer angespannter. Die Zentralregierung war gegen das Referendum mit Polizeigewalt vorgegangen und hatte Wahllokale gestürmt, seither verweigern sie jede Kooperation mit den Katalanen. Auch eine internationale Vermittlung durch die EU lehnen sie ab. (bento)

In einem ausführlichen Interview mit der der spanischen Zeitung "El País" sagte Rajoy:

Wir werden verhindern, dass die Unabhängigkeit eintritt. Wir werden dafür jede Maßnahme ergreifen, die das Gesetz uns erlaubt.
Mariano Rajoy, Spaniens Ministerpräsident

Rajoy schließt nicht aus, dass er den Artikel 155 der Verfassung anwenden wird, der der Zentralregierung erlaubt, einer Region die Autonomie zu entziehen, wenn sie sich nicht der Verfassung fügt, Pflichten nicht einhält oder entgegen der Interessen der Nation handelt. (Zeit Online)

Er nennt das Vorgehen der Katalanen "Erpressung", in Anbetracht derer es nicht möglich wäre, Lösungen zu finden. (El País)

Eine große Frage bleibt auch, was passieren wird, sollte der Regierungschef der katalanischen Regionalregierung Carles Puigdemont die Unabhängigkeit ausrufen. Ministerpräsident Rajoy sagt, es sei völlig irrelevant, dass die Katalanen glauben, die Unabhängigkeit würde nach ihrer Ausrufung in Kraft treten, denn das würde nicht passieren. 

"Keine Regierung ist bereit, über die Einheit seines Landes zu verhandeln."


Haha

Miley Cyrus geht nicht auf Tour – weil sie sich um ihre Schweine kümmern muss

Stars traut man vieles zu. Sie sind diejenigen, die die Extravaganzen ausleben, die wir uns in unserem Leben nicht leisten können – oder die wir uns nicht trauen. Wilde Partys feiern, abgefahrene Drogen nehmen, Hotelzimmer zertrümmern: So in etwa stellt man sich den Alltag der Superberühmten vor.

Dass manche von ihnen auch ganz banale Probleme umtreiben, ist da fast schon erfrischend. So zum Beispiel Miley Cyrus.