Bild: Dietmar Gust/NDR/dpa

Erst wollte die schwarz-gelbe Landesregierung von Nordrhein-Westfalen das Sozialticket abschaffen. Dann gab es harte Kritik – und nun hat der Ministerpräsident Armin Laschet eingelenkt

Einen genauen Plan kündigte er nicht an, sagte aber:

Wir werden mit den Verkehrsverbünden reden und eine sozialverträgliche Lösung finden.
Armin Laschet
Was war passiert? 

Die Landesregierung aus CDU und FDP hatte verkündet, bis zum Jahr 2020 den Zuschuss zum Sozialticket, einer kostengünstigen Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, zu streichen. Momentan sind bis zu 300.000 bedürftige Menschen auf das Ticket angewiesen. Die durch die Streichung freigewordenen Mittel sollten in den Ausbau des Straßennetzes gesteckt werden. (bento

Der Plan war auf scharfe Kritik gestoßen. Der verkehrspolitische Referent beim ökologischen Verkehrsclub Deutschland, Phillip Kosok, sagte dazu: "Trotz des andauernden Aufschwungs in Deutschland fühlen sich viele Menschen abgehängt. Die Pläne der Landesregierung werden dieses Gefühl weiter verstärken. Die Botschaft lautet doch: Gespart wird bei den Ärmsten." (SPIEGEL ONLINE)

Das würde das Aus des Sozialtickets bedeuten:


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