Und der Schulz-Zug rollt weiter und weiter und weiter

Erstmals seit einem Jahr lässt die Unterstützung für die AfD in einer Umfrage nach: Die rechtspopulistische Partei verlor im "Sonntagstrend", den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die "Bild am Sonntag" macht, einen Prozentpunkt und landete im einstelligen Bereich bei 9 Prozent.

Das liegt vermutlich an den starken Ergebnissen der SPD. Seit Martin Schulz als Kanzlerkandidat bestätigt wurde, haben die Sozialdemokraten ordentlich zugelegt – und liegen nun erstmals vor der CDU/CSU. (BamS)

Das sind die Ergebnisse im Überblick:

Was an den Zahlen sonst noch interessant ist:

  • Die SPD ist mit 33 Prozent erstmals seit zehn Jahren wieder vor der Union.
  • Die Linken und Grünen bleiben zwar unverändert bei 8 Prozent beziehungsweise 7 Prozent – aber ein rot-rot-grünes Bündnis hätte rechnerisch eine knappe Mehrheit im Bundestag.

Wie wurde gemessen?

Für den "Sonntagstrend" befragte Emnid zwischen dem 9. und 15. Februar 1885 repräsentativ ausgewählte Bürger. Die Frage lautete: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?"

Martin Schulz hat der SPD zu großem Erfolg in den vergangenen Umfragen verholfen. Anfang Februar lautete das Ergebnis des Deutschlandtrends für die ARD: Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen, würden sich 50 Prozent für ihn entscheiden und nur 34 Prozent Angela Merkel wählen.

Bis zur Bundestagswahl am 24. September sind es noch knapp acht Monate – aber der Schulz-Zug rollt erst mal weiter.

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