Bild: imago/Vickie Flores

Sie reißen Schilder ab, die den Namen des Machthabers Robert Mugabe tragen, sie geben den Militärs High Five, die seit vergangenem Mittwoch die Kontrolle im Land übernommen haben, sie singen und tanzen und fallen sich in die Arme.

Zehntausende Menschen feiern auf den Straßen der Hauptstadt Harare und in anderen großen Städten den bevorstehenden Machtwechsel in Land.  

So sieht es auf Simbabwes Straßen gerade aus:
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Was ist passiert? 

Am vergangenen Mittwoch hatte das Militär die Kontrolle im Land übernommen. In einer Ansprache im Fernsehen erklärte ein Militär, es handle sich nicht um einen Putsch, sondern es gehe darum, die sich zunehmend verschlechternde soziale, wirtschaftliche und politische Lage in den Griff zu bekommen. Für die schwierige Situation im Land machen viele den 93-jährigen Präsidenten Robert Mugabe verantwortlich, der das Land seit fast 40 Jahren regiert. 

(Bild: imago/Ray Tang)

Eine Woche vor dem Eingriff des Militärs hatte Mugabe den Vizepräsidenten Emmerson Mnangagwa entlassen, der voraussichtlich nach ihm das Präsidentenamt einnehmen sollte. Man vermutet, dass Mugabe lieber seine Frau Grace als seine Nachfolgerin sehen wollte. Damit war das Militär nicht einverstanden. (Tagesschau)

Wo ist Mugabe jetzt? 

Der Präsident befindet sich derzeit in Hausarrest, es heißt, das Militär würde mit ihm verhandeln.

Mugabe wurde und wird von einigen auch als Befreier gefeiert, weil er Simbabwe 1980 – damals noch die britische Kolonie Rhodesien – in die Unabhängigkeit geführt hatte. Doch auch viele seiner Anhänger haben sich inzwischen von ihm abgewandt, sie werfen ihm vor, das Land zu autoritär zu regieren. Am Sonntag wurde er als Parteichef der Zanu-PF abgesetzt. Am Dienstag soll er voraussichtlich seines Amtes als Präsident enthoben werden. (Tagesschau / Zeit Online

Was wollen die Menschen auf den Straßen?

Sie wollen vor allem, dass die Wirtschaft sich stabilisiert. Momentan könnten sie noch nicht einmal das Land verlassen, klagen einige, weil ihre Währung im Ausland nicht anerkannt wird. Auf vielen Schildern wird auch das Ende der der Mugabe-Dynastie gefordert. Die Menschen wollen, dass sich etwas im Land verändert. (Tagesschau)

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