Bild: dpa/Frank May
Was die Mädchen und Jungs dabei lernen sollen.

Etwas mehr als ein Jahr ist die #MeToo-Bewegung nun alt. Angefangen hat alles mit den Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein

In den Wochen und Monaten darauf teilten immer mehr Menschen – darunter auch zahlreiche Schauspielerinnen und ein Schauspieler – ihre Geschichten und zeigten, dass Belästigung, Vergewaltigung und Misshandlung zum Alltag gehört.

In Schweden ist #MeToo jetzt sogar Teil des Unterrichts. 

Alle 15-Jährigen Schülerinnen und Schüler der "Tullbroskolan" in Falkenberg nehmen an einer zweistündigen Unterrichtseinheit teil und lernen mehr über sexuelle Belästigung. Gemeinsam mit drei weiteren Kolleginnen und Kollegen plante Lehrerin Anna Karin Nilsson den Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler "wissen bereits einiges über die #MeToo-Bewegung, sie begreifen aber noch nicht, dass es auch sie persönlich betrifft", sagte sie. (The Local)

Wie ist der Unterricht aufgebaut?

Mädchen und Junges werden für einen Teil des Unterrichts getrennt, Lehrer arbeiten mit den Jungs, Lehrerinnen arbeiten mit den Mädchen. Den Jungs soll nicht das Gefühl gegeben werden, dass sie ständig beschuldigt werden – stattdessen müsse man mit ihnen darüber reden, wie eine gleichberechtigte Gesellschaft entstehen kann, so Anna Karin Nilsson.

Bei den Schülerinnen und Schülern kommt der Unterricht gut an.

Ihm sei nicht bewusst gewesen, wie groß das Problem ist und dass davon so viele Menschen betroffen sind, sagte ein Schüler. "Man hört viele Witze und hässliche Worte. Ich denke, dass der Unterricht das etwas reduzieren wird", sagte eine Schülerin. (SVT)

 


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