6 Fakten zum Hashtag #saggyboobsmatter

Chidera Eggerue zeigt sich auf ihrem Fashionblog und auf Instagram genau so, wie sie ist: Jung, schön und mit hängenden Brüsten. Für ihre ehrlichen Bilder wird die 23-Jährige jetzt gefeiert – und tausende Frauen veröffentlichen unter dem Hashtag #saggyboobsmatter Fotos von ihrem Busen.

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Chidera Eggerue will so gegen ein unrealistisches Schönheitsideal vorgehen.

Denn: Brüste sind von Natur aus unterschiedlich, es gibt bis zu neun Brusttypen (Amoena). Große Brüste, kleine Brüste, symmetrische und unsymmetrische Brüste, festes und weiches Bindegewebe.

In Magazinen oder auf sozialen Medien wird meist nur eine bestimmte Art von Brüsten gezeigt: Große, standfeste Exemplare mit perfekt proportionierten Brustwarzen. Also Brüste, die nur wenige Frauen ohne chirurgische Eingriffe von Natur aus haben.

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Auch Chidera träumte früher vom perfekten Dekolletee.

Als Teenager sei die junge Bloggerin unglücklich über ihre Brüste gewesen, wollte sich mit 18 unbedingt unter das Messer legen. Heute lacht Chidera über diesen Gedanken. "Ich dachte, wenn meine Brüste operiert wären, wäre ich nicht mehr so traurig wegen ihnen." Stattdessen überdachte sie aber das Bild, das sie von ihrem Körper hatte: Sie wollte keine Brust-OP in ihrem Alter. Sie entschied sie sich dazu, nicht nur auf die Operation zu verzichten, sondern auch auf einen BH. (Guardian)  Mittlerweile hat Chidera kein Problem mehr mit ihrer hängenden Oberweite.

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Ihr Umfeld hatte wenig Verständnis dafür, dass Chidera keinen BH mehr tragen wollte.

Sich mit großen Brüsten und ohne BH in der Öffentlichkeit zu zeigen, hätte viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, die Chidera gar nicht haben wollte. Während es für Frauen mit kleinen Brüsten ihrer Ansicht nach eher akzeptiert sei, keinen BH zu tragen, sei es für sie schwierig gewesen, ihre Entscheidung zu rechtfertigen.

Die Leute sagten: 'Das wackelt zu sehr. Ich kann deine Nippel sehen. Das ist schlimm. Zieh‘ dir was an.'
Chidera Eggerue

Die 23-Jährige habe nie verstanden, warum die Menschen sie dafür kritisierten, trotz Hängebusens keinen BH tragen zu wollen. 

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Sie startete den Hashtag #saggyboobsmatter ("Hängende Brüste sind wichtig"). 

Dank des Hashtags erkannten viele Frauen, dass sie mit der Unsicherheit ihren Brüsten gegenüber nicht allein sind. Auf Instagram wurden unter dem Hashtag mehr als 6000 Bilder gepostet.

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Chidera wurde zum Vorbild und zur Ansprechpartnerin für Frauen jeder Altersklasse. 

Auch ältere Frauen wandten sich an die 23-Jährige und unterstützen sie in ihrem Vorhaben, die gesellschaftlichen Normen in Frage zu stellen. (Guardian)

Mir haben 50-jährige Frauen auf Instagram geschrieben , dass sie froh sind, mich und die 'Saggy-Boobs-Matter-Bewegung' entdeckt zu haben.
Chidera Eggerue zum Guardian

Eine Twitter-Nutzerin beschreibt eine Tour durch London ohne BH und bedankt sich bei Chidera. 

Sie erzählt davon, angestarrt zu werden. Ihre Lösung: Einfach zurückstarren

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Und was soll man tun, wenn ein Mann fragt, warum die Brüste hängen?

Die Lösung erzählt Chidera in einem Video auf Instagram: "Frag ihn, warum seine Hoden hängen."

Die 23-Jährige geht heute locker mit ihren naturgegebenen Brüsten um und macht so anderen Frauen Mut.

Die einzige Person auf der Welt, die das Recht hat, eine Meinung über Brüste zu haben, ist ein neugeborenes Baby. Und lustigerweise habe ich noch nie eines getroffen, das ein Problem mit Brüsten hatte.
Chidera Eggerue

Und am Ende des Tages sind Brüste eben auch nur Körperteile, Bindegewebe hin oder her.


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