Bild: dpa/Erik S. Lesser

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder neue Anschuldigungen gegen Männer wegen sexueller Übergriffe und Sexismus. Nun haben sich drei Frauen zu Wort gemeldet, die HipHop-Mogul Russell Simmons vorwerfen, sie vergewaltigt zu haben. Ihre Erfahrungen haben sie in der New York Times und der Los Angeles Times geschildert. Die Vorfälle sollen sich zwischen 1983 und 2014 ereignet haben.

Die Frauen hätten sich erst jetzt, im Zuge des Weinstein-Skandals (bento) getraut an die Öffentlichkeit zu gehen. Wie die New York Times berichtet, hätten die Opfer allerdings in ihrem Umfeld direkt nach den Vorfällen davon berichtet.

Simmons ist in der Musikszene eine Größe: Er gründete Anfang der 80er Jahre die Plattenfirma Def Jam, die unter anderem Stars wie die Beastie Boys oder LL Cool J unter Vertrag hatte. Bereits vergangenen Monat erhoben zwei Frauen Vorwürfe – allerdings nicht wegen Vergewaltigung, sondern wegen sexueller Belästigung. Simmons entschuldigte sich daraufhin für sein "rücksichtsloses und unsensibles Verhalten" und zog sich von allen Ämtern zurück.

Die aktuellen Anschuldigungen weist der 60-Jährige zurück: "Diese furchtbaren Anschuldigungen haben mich bis ins Mark erschüttert und alle meine Beziehungen waren einvernehmlich", schreibt Simmons nun in einem Brief an die New York Times.


Grün

In welchen Müll gehört das?

Mülltrennung ist sinnvoll – sie macht es möglich, dass die Unmengen Abfall, die wir tagtäglich produzieren, teilweise einen neuen Nutzen bekommen. Und der Rest fachgerecht entsorgt werden kann.

Mülltrennung ist aber auch ziemlich kompliziert – überall gibt es andere Tonnen, die anders heißen und anders aussehen.