Bild: Kirsty Wigglesworth/PA Wire/dpa
Gerecht ist anders.

Wenn Prinz Harry und Meghan Markle Kinder kriegen sollten, dann würden ihre Töchter keine Adelstitel tragen. Die Söhne allerdings schon. Grund ist eine uralte Regel, die man bisher irgendwie versäumt hat zu ändern.

Das hat der Adels-Experte Richard Fitzwilliams gegenüber dem Independent erklärt. 

Wie in den meisten Königshäusern wurde lange Zeit auch bei den Briten das männliche Geschlecht bevorzugt.

Die Queen hat erst 2013 – vor der Geburt von Prinz Williams und Herzogin Kates Sohn George – ein Gesetz erlassen, dass die Thronfolge vom Geschlecht unabhängig macht. Dadurch hatte die Queen schon vor Bekanntwerden des Geschlechts des neuen Thronfolgers dafür gesorgt, dass das erste Kind von William und Kate die Nummer drei in der Thronfolge bleibt, egal welches Geschlecht spätere Kinder der beiden haben werden. (An Nummer eins in der Thronfolge steht Prinz Charles, auf zwei Prinz William)

Dieses Gesetz hat 2018 das erste Mal Wirkung gezeigt, denn dadurch ist Charlotte, das zweite Kind von Prinz William, auch weiterhin die vierte in der Thronfolge, obwohl sie einen kleinen Bruder bekommen hat. Sonst wäre sie auf die fünfte Stelle gerückt. (SPIEGEL ONLINE)

Leider gilt dieses fortschrittliche Gesetz nur für die Thronfolge, nicht für das Herzogtum.

Für den Herzog und die Herzogin von Sussex, also Harry und Meghan, bedeutet dies, dass das Herzogtum nur von einem Sohn und nicht von einer Tochter geerbt werden kann.

Sollten Harry und Meghan sogar nur Töchter bekommen, würde ihr Titel komplett aussterben.

Zuerst haben die Kinder von Harry und Meghan sogar gar keine Titel.

Erst wenn Harry eines Tages stirbt, vererbt er den Titel "Herzog von Sussex" an seinen Sohn. Solange er lebt, werden seine Kinder nur als "Lord" und "Lady" bezeichnet, was kein Adelstitel ist – sondern nur höflich.

Die Queen kann den Kindern der beiden "HRHs" ("Her/His Royal Highness") verleihen, was Adelstitel sind. Es kann aber laut Fitzwilliams gut sein, dass die fortschrittlichen Harry und Meghan darauf für ihre Kinder verzichten.

Zahlreiche Interessenvertretungen von Frauen fordern laut Independent, dass die Gesetze geändert werden, so dass keine Benachteiligung von Töchtern mehr stattfindet. Und eigentlich steht dem doch nichts im Wege.


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