Bild: Greenpeace/dpa
Sie bekommen dabei Unterstützung von einem Prominenten.

Gleich drei Konzerne haben sich Lizenzen gesichert, um vor der brasilianischen Atlantikküste nach Öl zu bohren: Total (Frankreich), BP (Großbritannien) und Petroleo Brasileiro (Brasilien). Tief unter der Meeresoberfläche vermuten sie bis zu 14 Milliarden Barrel des schwarzen Goldes. (SPIEGEL ONLINE)

Das allerdings könnte Mangrovenwälder und den Regenwald gefährden, Umweltschützer warnen vor einer Naturkatastrophe. 

In Gefahr ist auch ein mehr als 1000 Kilometer langes Korallenriff, an dem Forscher unbekanntes Meeresleben vermuten.

Außerdem sollen dort viele gefährdete Fischarten leben. Aktivisten, Forscher und Bewohner stellen sich daher gegen die Pläne der Konzerne. In einer Petition ruft Greenpeace dazu auf, die Ölbohrungen zu stoppen. (GreenpeaceAmazonreefs.org)

Bisher haben sie mehr als 1,2 Millionen Menschen unterzeichnet.

So verschmutzt Plastik unsere Meere, auch in Europa:

Für ihre Petition haben sich die Aktivisten auch prominente Unterstützung gesichert: SpongeBob Squarepants ruft zum Kampf gegen die Zerstörung des Amazonas auf.

Immerhin sollen in dem Gebiet mehr als 60 verschiedene Arten Meeresschwämme leben. Für ihn ist das also auch eine persönliche Geschichte.

Diese Projekte wollen unsere Meere sauber machen:


Gerechtigkeit

Polizisten sollen junge G20-Demonstranten abgefangen und schlecht behandelt haben
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Der Umgang der Polizei mit einer Gruppe junger Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat gegen mehrere Polizisten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das sagte ein Polizeisprecher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Dem Bericht zufolge war ein Bus mit 44 teils minderjährigen Demonstranten Anfang Juli auf dem Weg nach Hamburg. Unter den Mitreisenden waren demnach unter anderem Mitglieder der Sozialistischen Jugend (Falken), der Grünen Jugend NRW, der Alevitischen Jugend NRW und der DGB Gewerkschaften. Sie wollten am Samstag friedlich gegen den umstrittenen Gipfel demonstrieren.

Was ist passiert?
  • Obwohl die Anreise offiziell bei der Polizei angemeldet wurde, stoppten Beamte den Bus gegen 7 Uhr morgens auf der Autobahn und eskortierten ihn dann zur zentralen Gefangenensammelstelle nach Hamburg-Harburg. 
  • Nach Angaben der Falken wurden die Mitreisenden vier Stunden festgehalten und schlecht behandelt. In einem offenen Brief hatten die Falken Mitte Juli berichtet, dass Anrufe bei Anwälten verweigert worden seien, einige sich nackt ausziehen mussten und in Zellen eingeschlossen wurden. Die Falken hatten eine Klage angekündigt.