Bild: picture alliance/dpa/Andrew Gombert
"Ich denke an Irland."

Derzeit stimmen Irinnen und Iren in einem Volksentscheid über eine Reform des Abtreibungsverbotes ab. Unter dem Hashtag #hometovote berichten sie auf Twitter, warum sie an der Abstimmung teilnehmen und dafür extra anreisen. Sie möchten etwas verändern, für die Rechte von Frauen kämpfen. (bento)

Seit 1983 ist das Abtreibungsverbot im irischen Gesetz festgeschrieben. Damals stimmten bei einem Referendum 67 Prozent der Stimmberechtigten für den achten Zusatz zur Verfassung, der das Recht auf Leben für die Mutter und den Embryo festschreibt. (SPIEGEL ONLINE)

Auch Emma Watson, UN-Sonderbotschafterin für Frauenrechte, meldete sich auf Twitter mit einer Botschaft an die Wähler.

"Eine Stimme für die Wahlfreiheit, eine Stimme für die Rechte der Frauen, eine Stimme für die Kontrolle von Frauen über ihre Körper, eine Stimme für die Gesundheit und Sicherheit von Frauen, eine Stimme für die Gleichstellung. Ich denke an Irland", schreibt sie darin.

Das Ergebnis der Abstimmung entscheidet darüber, ob Abtreibungen legal werden oder illegal bleiben.

Wenn die Mehrheit der Stimmberechtigten bei dem Volksentscheid am Freitag mit "Ja" stimmt, würde die Streichung des Zusatzartikels dem Parlament die Möglichkeit geben, Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche zu legalisieren. (bento)


Sport

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