"In der Grundschule schleuderte mir jemand das Wort zum ersten Mal hasserfüllt entgegen."

Das "N-Wort": Man könnte meinen, dieser Begriff gehört jenen längst vergangenen Zeiten an, denen er entsprungen ist. Die koloniale Ausbeutung des afrikanischen Kontinents, die Versklavung von Menschen, die grausame Rassentheorie des Nationalsozialismus. Und doch gibt es bis heute Menschen, die fordern, dass Pipi Langstrumpfs Vater weiterhin ein "N****könig" sein soll.

Schon ein sehr oberflächlicher Blick in die Geschichte zeigt: Das Wort war nie neutral besetzt. Das wissen besonders diejenigen, die damit beleidigt werden.

Wir haben vier junge Menschen gefragt, wie sie mit dem N-Wort umgehen. 

Im Video (oben) spricht der Buchautor und Musiker David Mayonga über seine erste Erfahrung mit dem Wort und erklärt, warum er es auf seinem Buchtitel trotzdem ausschreibt.

Chiedza, 23, ist Auszubildende in der Altenpflege.

(Bild: Inken Dworak)

"Die amerikanische Form des N-Worts habe ich schon als Kind in Zimbabwe im Fernsehen gehört. Ich war zu jung, um die Bedeutung zu verstehen. Das deutsche Wort habe ich zum ersten Mal im Deutschkurs gehört, als ich vor zwei Jahren nach Hamburg gekommen bin. Ich habe gefragt, was die politisch korrekte Bezeichnung für schwarze Menschen ist. Die Lehrerin hat daraufhin das N-Wort genannt und noch einige andere Begriffe, wie 'Schwarze' und 'Farbige'. Ich habe sofort gespürt, dass das irgendwie nicht stimmen kann, auch, weil es so ähnlich wie das amerikanische N-Wort klang. Ich hatte auf jeden Fall ein seltsames Gefühl. Ich habe dann aber nichts gesagt und erst einmal zu Hause nachgelesen, was es damit auf sich hat. 

Auch ein anderer Lehrer hat das Wort im Unterricht verwendet. Er hat es immer und immer wieder in Form von Zitaten genutzt und das hat mich sehr enttäuscht. Denn eigentlich habe ich sehr viel von ihm gehalten und ich wusste auch, dass er sehr belesen ist und es doch eigentlich besser wissen müsste. Ich habe erst einmal nichts gesagt, um mich ein wenig zu beruhigen. Aber ich möchte ihn noch darauf ansprechen und mit ihm darüber reden.

Dass Leute das Wort immer noch benutzen wollen, ist für mich Bullshit. Wieso sollten weiße Menschen darüber entscheiden, wie sie uns nennen? Sie wurden mit solchen Wörtern doch nie unterdrückt. Wieso halten sie so daran fest?

Mein Ziel ist es, dass ich selbstbewusster werde und mich traue, Leute darauf anzusprechen, wenn mich ihr Verhalten stört. Ich versuche das zu machen, wenn beispielsweise Leute ungefragt meine Haare anfassen. Wenn ich sage, dass mich das stört, dann reagieren viele darauf, indem sie mir erklären, dass sie nicht rassistisch sind. Dann sage ich, dass ich das auch nicht gemeint habe, aber dass mich das Haare-Anfassen stört und dass sie das ja bei einer nicht-schwarzen Person auch nicht machen.

Momentan versuche ich viel zu lernen. Ich engagiere mich in einer queeren Gruppe und einer Gruppe für schwarze Menschen. Und ich war auf einer Demonstration gegen Gewalt gegen schwarze Frauen. Die Situation hat mich so berührt, dass ich geweint habe. Ich habe mich stark und empowert gefühlt. Im Alltag versuche ich, mit meinen nicht-schwarzen Freunden darüber zu sprechen, was Alltagsrassismus für mich bedeutet, auch wenn es echt anstrengend ist und ich eigentlich nicht finde, dass das meine Aufgabe ist, das zu erklären."

Narku, 27, leitet Vielfaltsprojekte und ist Dozent an der LMU München.

(Bild: Florian Lenners)

"An das erste Mal, als ich das N-Wort gehört habe, kann ich mich wahrscheinlich gar nicht erinnern. Meine Eltern wurden schon damit konfrontiert, als sie mich im Kinderwagen herumgeschoben haben. Meine ersten Erinnerungen gehen zurück in den Kindergarten, wo ich von anderen Kindern so genannt wurde. Für mich gibt es aber eine relevante Unterscheidung: Wann hat es jemand hasserfüllt zu mir gesagt?

Dass mir das Wort jemand mit diesem Hass entgegen schleuderte, das ist in der Grundschule zum ersten Mal passiert. Da habe ich verstanden, dass ich als anders angesehen werde. Und ich wusste, dass ich diese Beleidigung nicht zurückwerfen kann.

Mein Bruder ist gleich aufgetaucht, hat sich vor mich gestellt und gesagt: Niemand nennt meinen Bruder so. Auch einem anderen schwarzen Klassenkameraden habe ich davon erzählt und wir haben uns versprochen, dass wir uns in diesen Situationen immer beistehen werden. Mir war also schon in der Grundschule klar: Wenn du das Wort benutzt, dann hast du nicht nur ein Problem mit mir, sondern mit allen Menschen, die du damit beleidigst. Das war ein Gefühl der Solidarität. Und das war unglaublich schön, da muss ich heute noch lächeln, wenn ich daran denke.

Als ich von meinen Eltern mehr über die geschichtliche Bedeutung des Begriffs gelernt habe, war ich unfassbar wütend. Und das ging so, bis ich etwa zwanzig war. Mittlerweile habe ich eine Palette an Reaktionen. Neulich saß ich in der S-Bahn in München, und da sagte jemand das Wort zu mir, und ich erwiderte, wie im Lied 'N-Wort' von Megaloh: 'Sie wären doch auch gern schwarz. Es ist so schön, schwarz zu sein! Sie sollten es mal ausprobieren.' Die Person war dann natürlich etwas irritiert. Aber das ist etwas, das ich heute mit Inbrunst sagen kann: Ich bin gerne schwarz. 

Als ich einmal in Friedrichshafen am Bodensee sehr intensiv beleidigt wurde, habe ich mir gesagt: Heute ist der Tag. Ich habe dann die Polizei gerufen und eine Anzeige aufgegeben. Weil ich dachte: Ich gehe nicht unglücklich nach Hause. Ich weigere mich, dass diese Person durch das Wort Unglück in mein Leben bringt.

Ab und zu treffe ich junge schwarze Menschen, die mich aus gefühlter Solidarität so ansprechen. Ich verstehe, warum sie das sagen. Es gibt diesen Moment, in dem man die Beleidigung gegen das eigene Selbst aufgreift und versucht, den Begriff neu zu besetzen. Das funktioniert nicht, aber es ist ein Schritt zur Emanzipation von der Wut, die man empfindet, wenn man das Wort hört. Ich schlage dann immer ein, zwei Videos und Bücher vor, begleite sie im Denkprozess und hoffe dann, dass sie das Wort anschließend aus ihrem Wortschatz streichen werden."

Fredi, 21, studiert Politikwissenschaften in Berlin.

(Bild: privat)

"Ich habe das Wort zum ersten Mal in der dritten Klasse gehört. Ich bin über den Pausenhof gerannt und habe, weil ich ziemlich tollpatschig war, den Ball eines anderen Drittklässlers versehentlich weg geschossen. Der Junge hat mich dann einen 'N-Wort' genannt. Das habe ich eigentlich nur so zur Kenntnis genommen, weil ich ja gar nicht wusste, was das eigentlich bedeutet. Ich habe es meiner Mutter auch erst zwei oder drei Tage später erzählt. Sie hat mich darüber aufgeklärt, was das bedeutet, was überhaupt dahinter steckt. Ich habe verstanden, dass es sehr, sehr negativ konnotiert ist. Mir ist die Bedeutung dann eben so klar geworden, wie es einem Drittklässler werden kann. 

Meine Mutter hat es bei meiner Klassenlehrerin gemeldet. Es wurde aber nicht weiter verfolgt, weil es als Bagatelle galt. Das hat mir gezeigt, dass es in den Augen anderer Menschen nicht als besonders drastisch angesehen wird. Obwohl es für mich und auch für meine Mutter, die ja noch eher damit leben musste, sehr einschneidend war. Einfach, weil es der erste Moment war, in dem ich von Menschen als anders wahrgenommen wurde.

In dem Moment selbst war ich nicht traurig. Aber wenn man älter wird, wirkt das nach. Ich hatte durch solche Vorfälle das Gefühl, dass ich mich rechtfertigen muss, dass ich dazugehöre. Das war wirklich schwierig zu verarbeiten, besonders, als ich noch ein wenig jünger war. Ich glaube, das kann ich jetzt besser.

Ich lebe in Berlin, und mir begegnet das Wort hier nicht so häufig. Ich war einmal bei einem Fußballspiel von Hertha BSC, mit dem Spieler Salomon Kalou. Ein älterer Fan vor mir hat lautstark das N-Wort geschimpft und geschrien. Ich war perplex und konnte nicht wirklich reagieren. So geht es mir oft, wenn mir im Alltag Rassismus begegnet. Ich bin nicht besonders schlagfertig in diesen Momenten und bin einfach überrumpelt.

Ich studiere Politikwissenschaft, da gibt es die Strömung der postkolonialen Theorie. Die befasst sich genau mit solchen Dingen. Ich finde, es spricht nicht für die Menschen, die ein Wort unreflektiert konsumieren, das so einen extrem rassistischen Unterton hat. Das Argument 'das haben wir schon immer benutzt' finde ich erschreckend, weil da eine extreme Ignoranz mitschwingt. Das Wort wurde benutzt, um Menschen zu marginalisieren und zu entmenschlichen."

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Grün

Kapitalismus über den Haufen werfen? Wie Flixbus das Klima retten will
Daniel Krauss im Interview

Seit Greta Thunberg die Welle der weltweiten Freitagsstreiks losgetreten hat, ist der Klimaschutz das bestimmende Thema politischer Debatten. Immer wieder kommt dabei die Frage auf, ob individuelles Engagement überhaupt etwas bewirkt – immerhin wird ein Großteil der Emissionen von Unternehmen verursacht.

Unternehmerinnen und Unternehmer der Digitalbranche haben deshalb eine Initiative gegründet, die sich "Leaders for Climate Action" nennt. Mit dabei sind über 100 Führungskräfte, unter anderem von Ecosia, Soundcloud, Zalando und nebenan.de.  

Auch Flixbus ist mit dabei. Wir haben mit Flixbus-Mitgründer Daniel Krauss, 35, über die Initiative, sein persönliches Klima-Engagement gesprochen. Und die Frage, ob man als Busunternehmen nicht ohnehin ein Teil des Problems ist.

bento: Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich zu den "Leaders for Climate Action" zusammengeschlossen haben, wollen auch privat etwas für den Klimaschutz tun. Was machen Sie persönlich?

Daniel Krauss: Ich bin viel unterwegs, das zieht natürlich Emissionen nach sich. Die gleiche ich durch Zahlungen an Kompensationsunternehmen aus. Ich nutze so oft wie möglich Bus und Bahn. Vor fünf Monaten bin ich Papa geworden, seitdem mache ich mir mehr Gedanken über die Zukunft der kommenden Generationen. Deshalb achten wir bei dem Haus, das wir gerade bauen, sehr auf Klimafreundlichkeit: Wärmepumpe, Solaranlage, Zisterne.

Es ist umstritten, wie viel Klimaschutz-Maßnahmen im Privaten bringen, angesichts der riesigen CO2-Mengen, die in der Industrie ausgestoßen werden. Wie groß ist die Verantwortung des Einzelnen?

Wenn man nur auf das eingesparte CO2 schaut, machen individuelle Maßnahmen das Kraut nicht fett, wie wir in Franken sagen. Das wichtige Stichwort ist aber Verantwortung: Maßnahmen im Privaten helfen dabei, dass jeder sich bewusst macht, wie viel wir ändern müssen und wo man ansetzen kann. Eine Lösung können individuelle Maßnahmen aber nicht sein, das ist klar. Hier sind Politik und Unternehmen gefragt.

Stichwort Unternehmen: Was ist das Ziel der Initiative?

Gerade im digitalen Bereich sind wir Unternehmer es gewohnt, dass Dinge sehr schnell gehen. Schnelles Wachstum, schnelle Entscheidungen. Der politische Diskurs um Klimaschutz läuft im Gegensatz dazu furchtbar langsam ab. Die Bundesregierung tut seit Jahren viel zu wenig dafür, sinnvolle Maßnahmen zur CO2-Reduktion zu beschließen. Deswegen haben wir beschlossen, uns zusammenzuschließen und eine öffentliche Stimme zu erzeugen. Damit können wir hoffentlich den Druck auf die Politik erhöhen und Lobbygruppen die Stirn bieten, die Klimaschutzmaßnahmen im Weg stehen.

Welche Bedingungen muss ein Unternehmen erfüllen, um der Initiative beizutreten?

Es muss sich direkt unseren Zielen verpflichten und nachweisen, dass es selbst Maßnahmen ergreift.

Was heißt das konkret?

Es gibt Verpflichtungen auf zwei verschiedenen Ebenen. Erstens auf der persönlichen: Der Unternehmer oder die Unternehmerin selbst muss einen Überblick über den eigenen CO2-Footprint liefern und diesen bei einem Kompensationsunternehmen ausgleichen. Wir sind überzeugt davon, dass Führungspersonen eine Vorbildfunktion haben, deshalb nehmen wir die mit in die Pflicht. Auf Unternehmensebene haben wir ein dreistufiges Modell. Zum Start müssen die Unternehmen einen Klimabeauftragten einsetzen, der sich einen Überblick über die CO2-Bilanz verschafft und Einsparmaßnahmen vorschlägt. Innerhalb von zwölf Monaten müssen Unternehmen ihre CO2-Bilanz deutlich verbessern und das, was noch übrigbleibt, möglichst kompensieren. Nach zwei Jahren sollen Mitglieder der Initiative global klimaneutral sein oder Leuchtturmprojekte zum Klimaschutz umsetzen.

Oder? Die Klimaneutralität ist also keine Pflicht?

Nein, eine Verpflichtung wäre naiv. Bei vielen Unternehmen lässt sich das nicht realisieren, zum Beispiel wenn sie keinen kompletten Zugriff auf die Lieferkette haben. Im heutigen Wirtschaftssystem ist es nicht möglich, das hundertprozentig zu schaffen.

Wir brauchen also ein anderes Wirtschaftssystem?

Ich weiß nicht, ob man den Kapitalismus gleich abschaffen muss. Man muss ihn aber hinterfragen und anpassen. Ein Beispiel: Kapitalismus funktioniert nach Angebot und Nachfrage von Produkten, Dienstleistungen und Ressourcen. Mittlerweile wissen wir, dass CO2 ein relevanter Faktor für das Fortbestehen unseres Planeten ist, es ist aber kostenlos. In dieser Hinsicht ist der Markt dysfunktional. Ob eine Anpassung reicht oder am Ende doch der Kapitalismus über den Haufen geworfen werden muss, da bin ich nicht Wirtschaftsexperte genug, um das zu beurteilen.

Die Initiative fordert deshalb eine CO2-Steuer. Wie soll die aussehen?

Wir orientieren uns da an den Empfehlungen des Rats der Wirtschaftsweisen. Das heißt: Eine sofortige Bepreisung mit 50 Euro pro Tonne CO2, bis 2030 eine schrittweise Erhöhung auf mindestens 130 Euro.

Sie schreiben auch davon, dass ein finanzieller Ausgleich für sozial Benachteiligte sichergestellt werden solle. Wie stellen Sie sich den vor?

Dazu gibt es meines Wissens nach noch keine konkrete Idee. Aber ich glaube auch, dass die Debatte an der Stelle oft unnötig verkompliziert wird. Wenn man CO2 verursachergerecht besteuert, ist nur eine kleine Korrektur notwendig. Im Normalfall verbrauchen sozial Benachteiligte nämlich deutlich weniger CO2. Deshalb müssten Priviligierte sowieso viel mehr draufzahlen. Ich kann noch so supernachhaltige Produkte das ganze Jahr über kaufen, wenn ich mir dann einmal im Jahr die Urlaubsreise nach Thailand gönne, haut das erst richtig rein.

Welche Einsparungsmaßnahmen haben Sie bei Flixbus ergiffen?

Intern versuchen wir Geschäftsreisen zu vermeiden, viel über Videokonferenzen zu besprechen. Wenn doch mal eine Reise notwendig wird, wird die kompensiert. Außerdem machen wir noch so simple Sachen wie nachhaltiges Papier und Wasserspender statt Plastikflaschen benutzen und darauf achten, dass das Licht immer ausgeschaltet wird.

Und Ihr eigentliches Geschäft, die Busfahrten?

Über 95 Prozent der Busse erfüllen die Abgasnorm Euro 6. Wir haben außerdem testweise drei E-Busse in Betrieb genommen. Für lange Strecken eignen die sich aber noch nicht. Wir haben in BeNeLux sogar Busse mit Solarpanels auf den Dächern und setzen uns ständig mit anderen alternativen Antrieben auseinander. Leider ist aber das meiste noch nicht marktreif.

Die meisten ihrer Busse fahren mit Diesel, durch günstige Preise machen sie der Bahn Konkurrenz und holen Menschen von der Schiene auf die Straße. Ist Flixbus nicht Teil des Problems?

Fernbusse sind Teil der Lösung und nicht etwa des Problems. Solange die Bahn nicht zu 100 % mit Ökostrom fährt, ist die Umweltbilanz des Fernbusses besser. Abgesehen davon, dass wir auch Zugverbindungen anbieten – die mit Ökostrom fahren. Wichtig ist, ein flächendeckendes öffentliches Verkehrsnetz zu haben, bei dem alle Fernverkehre gut ineinandergreifen. Nur so können wir die Leute motivieren, auf’s eigene Auto zu verzichten.

Mitfahrende können bei Ihnen die CO2-Bilanz ihrer Fahrt freiwillig kompensieren. Allerdings machen das nur etwa zehn Prozent der Fahrgäste. Wie kann das sein?

10% ist ein enorm großer Anteil bei Reisenden. Wir prüfen dennoch, wie man diese Option im Buchungsprozess noch prominenter platzieren und bewerben kann, damit noch mehr Menschen sich dafür entscheiden.

Ein Beispiel: Wenn ich jetzt spontan einen Bus von Hamburg nach Berlin buchen wollte, würde mich das knapp 30 Euro kosten. Für 36 Cent könnte ich die Fahrt kompensieren. Das ist etwas mehr als ein Prozent des Fahrpreises. Warum schlagen sie das nicht einfach verpflichtend oben drauf oder übernehmen die Kosten selbst?

Wir haben auch darüber nachgedacht, aber da wären wir wieder bei der Verantwortung vom Anfang. Wir sind der Meinung, dass Leute sich bewusst und aktiv dafür entscheiden sollen. Wir haben mündige Kundinnen und Kunden, die nicht gezwungen werden wollen.