Am Samstag beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan. Millionen Muslime auf aller Welt essen und trinken dann zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts. Für sie ist der Monat besonders heilig.

Auch in Deutschland fasten Muslime. Da hier die Sonne früher aufgeht und später untergeht, ist das Fasten anstrengender als in vielen Ländern im Süden. Außerdem arbeiten viele in Deutschland lebende Muslime auch während des Ramadan – in muslimischen Ländern geben viele Firmen am Ende des Monats hingegen frei.

Die AfD nimmt das zum Anlass, mit neuen Plakaten gegen Muslime Stimmung zu machen.

Zwei Plakate machen auf Twitter die Runde.


Das eine warnt davor, dass Muslime im Ramadan besonders "reizbar" seien:
(Bild: Twitter )
Und das andere empfiehlt ihnen eine Heimreise – dorthin, wo die Fastenzeit kürzer ist:
(Bild: Twitter )


Eines der beiden AfD-Plakate ist echt, das andere ist ein Fake.

Was glaubst du?
Hier kommt die Auflösung: 
Das "Heimflug"-Plakat mit Frauke Petry ist eine Fälschung. 

Verbreitet hat es die Satire-Seite Noktara, die sich selbst augenzwinkernd als "Orientalische Lügenpresse und Propagandablatt der Islamisierung des Abendlandes" beschreibt.

Die Redaktion von Noktara setzt auf Fachwissen bei der AfD. Die Dauer des Fastentages wird durch das Tageslicht bestimmt. In Deutschland fasten Muslime in den kommenden Wochen durchschnittlich 16 Stunden, in Syrien nur 14 und in Kapstadt sogar nur 10 Stunden täglich. 

Deshalb empfiehlt die AfD in dem Fake-Plakat, doch einfach abzuhauen. Solche ähnlichen Plakate hat die rechtsradikale NPD schon ganz real herausgebracht.

Hier erfährst du mehr darüber, was genau Muslime an Ramadan machen:

Das Plakat zu den "reizbaren" Muslimen ist hingegen echt. Jörg Meuthen, einer der AfD-Bundessprecher hat es auf Twitter geteilt. Der offizielle AfD-Account hat es retweetet.

Im Nahen Osten selbst nutzt ein arabischer Fernsehsender hingegen den Ramadan, um sich ernsthaft mit dem Thema Islamismus auseinanderzusetzen. Darum geht's:


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