Bild: dpa/Martin Meissner
Außerdem haben sie 4 Forderungen.

Am vergangenen Sonntag stürmten die Aktivistinnen der russischen Protestband Pussy Riot das WM-Finale in Moskau, jetzt legen sie nach: 

Die Band veröffentlichte das Lied "Song über einen guten Polizisten", in dem russische Ordnungsbeamte, laut einer Mitteilung der Gruppe, "in einem utopischen Traum von einer alternativen politischen Wirklichkeit" als tatsächlicher Freund und Helfer dargestellt werden. In diesem Traum gehen die Polizisten freundlich mit der Bevölkerung um. (SPIEGEL ONLINE)

Hier kannst du dir das Prostet-Lied anhören:

Mit dem neuen Song veröffentlichte Pussy Riot außerdem eine Liste mit Forderungen an die russische Regierung:

  1. Die Band möchte, dass die inhaftierten Bandmitglieder freigelassen werden.
  2. Der Filmemacher Oleg Senzow soll aus der Haft entlassen werden. Ihm wurde Terrorismus vorgeworfen, ein Gericht verurteilte ihn.
  3. Pussy Riot möchte, dass regierungskritische, öffentliche Demonstrationen in Zukunft nicht mehr aufgelöst werden.
  4. Außerdem fordern die Frauen, dass der russische Staat den Oppositionellen Alexej Nawalny nicht mehr gängelt.

Erst gestern hatte Pussy Riot einen Erfolg für sich verbuchen können: Die Inhaftierung einiger Bandmitglieder über mehrere Monate nach einer Protestaktion im Jahr 2012 war rechtswidrig, wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte.


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Putins Schoßhund? Keine Angst, Trump will sich nur versprochen haben
2 Antworten zur neuesten Ausrede

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Tagen viel Kritik wegen seines Auftritts mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Helsinki einstecken müssen: Er hatte die Einmischung Russlands beim Präsidentschaftswahlkampf der USA 2016 zurückgewiesen, obwohl das US-Justizministerium genau das am vergangenen Freitag erst bestätigt hatte. (bento)

Jetzt behauptet Trump, er habe Putin und seine Regierung eigentlich sehr wohl kritisieren wollen – er habe nur falsch von seinem Skript abgelesen. Das verkündete er bei einem Treffen mit den Kongressabgeordneten im Weißen Haus. Nach der scharfen Kritik, die auch aus den eigenen Reihen kam, hatte er sich wohl zu einer Stellungnahme gezwungen gesehen. (SPIEGEL ONLINE)