Bild: Getty Images
Get your freak on!

Eine Stadt im US-Bundesstaat Virginia könnte eventuell ein neues Wahrzeichen bekommen. Zumindest wenn es nach einigen Anwohnern geht. Denn die wollen nicht ständig die Überbleibsel der unschönen Vergangenheit ihrer Heimat vor Augen haben – sondern stattdessen lieber etwas, worauf sie wirklich stolz sind. Missy Elliott zum Beispiel.

In Portsmouth wurde daher eine Petition gestartet, die ein Südstaaten-Denkmal durch eine Statue von Missy Elliott ersetzen soll.

Was ist los?

In Charlottesville ist vor etwas mehr als einer Woche ein Naziaufmarsch eskaliert. Eine junge Frau wurde von einem Rechtsextremen ermordet, Gruppierungen wie der Ku-Klux-Klan bekommen plötzlich wieder Aufwind und US-Präsident Donald Trump schaffte es nicht, sich eindeutig von den Rechten zu distanzieren (bento). Auslöser des Ganzen war eine Nazi-Demo für den Erhalt einer Statue von Robert E. Lee – ein Südstaaten-General und eine Erinnerung an die Sklavenzeit. 

Charlottesville ist mit solchen Symbolen kein Einzelfall: Ähnliche Statuen gibt es in den US-Bundesstaaten im Süden noch reichlich. Viele Bürger haben genug davon. Sie verlangen, dass die Denkmäler endlich abgebaut werden.

Und in Portsmouth, Virginia, gibt es nun einen besonders schönen Vorschlag dazu.

Die Online-Petition fordert statt der Erinnerung an die Sklaventreiber lieber eine Statue zu Ehren von Missy Elliott. Die ist nämlich in der Stadt geboren und womöglich die berühmteste Vertreterin ihrer Heimat.

"Wer könnte die Kultur und den Geist der Stadt besser verkörpern, als die preisgekrönte Rapperin, Tänzerin und Produzentin Missy 'Misdemeanor' Elliott?", heißt es in der Petition.
Um dieses Konföderierten-Denkmal in Portsmouth geht es.(Bild: Doug Kerr / CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons )

Ob die Stadt die Idee gut findet, ist bisher nicht klar. 

Aber bei den Menschen kommt sie schon mal sehr gut an:

Das größte Problem ist nun die Auswahl des perfekten Outfits: Schwarzer Latex, gelber Overall oder doch lieber wie die Vorgänger-Statuen der Military-Look? 

Und was sagt Missy Elliott dazu?

Die fühlt sich geehrt und freut sich: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es wärmt mein Herz, das hier zu sehen", schrieb sie auf Twitter.

Was die Ereignisse in den USA für Deutschland bedeuten, erklären wir hier:


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Diese Website zeigt an, wer dir Dick Pics schickt

Wenn es um Fotos von nackten, strammen Pimmeln geht, gilt (eigentlich) eine Regel: Wenn man nicht danach gefragt wird, sollte man das Bild eher nicht verschicken. 

Leider halten sich nicht alle Menschen daran. Was dazu führt, dass sich viele Menschen immer wieder unfreiwillig nackte Genitalien anschauen müssen – ohne sich wirklich dagegen wehren zu können. 

Eine neue Website aus Schweden will diesen Fotos die Anonymität nehmen.