Jetzt hat ihr das Gericht recht gegeben!

Chrissy Chambers wusste beinahe zwei Jahre lang nicht, dass Sexvideos von ihr im Netz kursieren. Insgesamt sechs Videos gibt es, zwischen 2011 und 2012 tauchten sie auf RedTube auf. In den Titeln stand ihr voller Name und ihr damaliges Alter: 18.

Die Videos hatte ihr damaliger Freund heimlich aufgenommen. Als sie sich trennten, hat er sie ins Netz gestellt – als "Revenge Porn". 

Als Chrissy davon erfuhr, verklagte sie ihn. Nun hat ihr ein britisches Gericht recht gegeben – sie ist damit die erste Frau, die sich in Großbritannien erfolgreich gegen einen Typen wehren konnte, der ungefragt Nacktaufnahmen ins Netz stellte.

Nach dem Urteil sagte Chrissy:

Du KANNST kämpfen und gewinnen. Du wirst heilen und dann weitermachen – und du bist dabei nicht allein.

Chrissy war mit dem nun verurteilten Mann von 2008 bis 2009 zusammen. In der Zeit sind auch die Videos entstanden, laut Chrissy ohne ihr Wissen. Erst zwei Jahre später begann er, den "Revenge Porn" ins Netz zu stellen. 

Unter BriaAndChrissy leitet die 26-Jährige heute mit ihrer Freundin Bria Kam einen erfolgreichen YouTube-Channel. Sie haben 750.000 Abonnenten, in ihren Videos sprechen sie über ihre lesbische Beziehung. Auf die Videos wurde sie aufmerksam, Fans sie darauf ansprachen. Sie dachten, Chrissy habe die Videos freiwillig gedreht. (PinkNews)

Der Prozess zog sich über mehrere Jahre hin. Chrissy verklagte ihren Ex wegen Belästigung, Vertrauensbruch und Missbrauch privater Daten. Das Gericht gab ihr recht. Zur Einigung zwischen beiden gehört allerdings, dass er anonym bleibt und nicht bekannt wird, wie hoch seine Strafe ausfällt.

Für Chrissy endete der Prozess gleich im doppelten Glück: Nach dem Urteil hielt sie um die Hand ihrer Freundin Bria an.

"Revenge Porn" ist auch in Dänemark ein Thema. Dort hat die Polizei nun mehr als 1000 Jugendliche angeklagt – die das Sexvideo von zwei 15-Jährigen über Facebook verbreitet hatten:


Gerechtigkeit

Wegen dieser rassistischen Nachricht mahnt der AfD-Chef seine Mitarbeiterin ab

AfD-Chef Alexander Gauland hat seine persönliche Mitarbeiterin abmahnen müssen, weil die mit rassistischen Posts aufgefallen ist. Die Posts kursieren im Internet. Es handelt sich um private Nachrichten von Gaulands Mitarbeiterin Shirley Borchardt, das bestätigte bento ein Sprecher der AfD. 

Laut RP Online handelt es sich um diese Posts, die im Netz kursieren.