Bild: Getty Images

US-Präsident Donald Trump wollte vor einigen Monaten noch Transgender als Soldaten der US-Armee verhindern. Doch das Verteidigungsministerium hat sich durchgesetzt – und erlaubt ihnen den Militärdienst (bento). 

Ab dem 1. Januar können sich Transgender-Rekruten bewerben, ihr Geschlecht soll bei der Auswahl keine Rolle spielen. Das Pentagon ließ bereits Anfang Dezember verlauten, dass alle Bewerber gleich behandelt werden. Allerdings soll es ein paar Regeln geben, wie nun bekannt wurde. 

Die umstrittenste Regel: Transgender müssen die Unterwäsche tragen, die zu ihrem angeborenen Geschlecht passt.

Hier ist das Memo, in dem die Regel stehen. Darin heißt es unter anderem, dass neue Soldatinnen und Soldaten auf Stuben zugeteilt würden und die Waschräume benutzen, denen sie sich zugehörig fühlen. 

  • Wer mit weiblichen Geschlechtsorganen auf die Welt kam, aber als Mann lebt und auf eine mögliche Geschlechtsangleichung wartet, geht entsprechend auf ein Zimmer mit anderen männlichen Soldaten.

Für die Unterwäsche soll aber gelten, dass sie weiterhin anzeigt, welches Geschlecht man ursprünglich hatte. Das gilt für alle Transgender, die noch keine abgeschlossene Geschlechtsangleichung hatten.

  • Wird die absurde Regeln durchgezogen, müsste der Soldat also weiterhin Slip und BH unter der Uniform tragen. 
Eine Begründung für die Unterwäsche-Regel liefert das Memo nicht.

Einer anderen US-Behörde hatte die US-Regierung jüngst das Wort "Transgender" im Gebrauch von offiziellen Dokumenten verboten:


Gerechtigkeit

Der Traum von der katalanischen Unabhängigkeit lebt
Für Marta und Gisela stand viel auf dem Spiel, wir haben sie in der Wahlnacht begleitet.

Marta Gonzalez ist am Limit. Seit Tagen hat die 20-Jährige kaum geschlafen, inzwischen kann sie kaum noch stehen. Dennoch harrt sie seit zwölf Stunden in der Uni in Barcelona aus. Heute ist die Fakultät ein Wahllokal. Gewählt wird das neue Parlament Kataloniens. Marta beobachtet die Abstimmung für ihre Partei, die linksrepublikanische ERC, für die sie in den vergangenen Wochen Wahlkampf gemacht hat. Sie kontrolliert, ob die Auszählung rechtens verläuft.