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Am Dienstag beginnt in Davos in der Schweiz das jährliche Treffen der weltweiten Größen aus Politik und Wirtschaft. Pünktlich zu diesem Weltwirtschaftsforum hat die Organisation Oxfam eine neue Studie zur Ungleichheit auf der Welt vorgelegt. Mit drastischen Zahlen.

So gab es im Jahr 2017 genau 2043 Dollar-Milliardäre, ein Anstieg um 233. 

Und die Zahl steigt, denn laut Oxfam kommt alle zwei Tage irgendwo auf der Welt ein neuer Milliardär hinzu. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht, was beispielsweise ein Chef eines Modekonzerns in vier Tagen verdient, dafür müsste eine Näherin in Bangladesch ihr ganzes Leben arbeiten.

"Wenn wir uns nur die jüngsten Vermögenszuwächse anschauen, dann gehen 82 Prozent davon – also vier von fünf Dollar – an das reichste ein Prozent. Während der Wohlstand der unteren Hälfte der Menschheit, dreieinhalb Milliarden Menschen, gar nicht gewachsen ist", sagt Oxfam-Aktivist Nick Bryer. (tagesschau.de

Demnach besitzen die 42 reichsten Menschen der Welt so viel Vermögen wie die 3,7 Milliarden Menschen der ärmeren Hälfte zusammen.

Das sind die Kernforderungen von Oxfam:

  • Stopp der Steuervermeidung von Konzernen und Wohlhabenden. Gerade Entwicklungsländern würden dadurch jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar an Einnahmen entgehen. 
  • Faire Einkommen für Männer und Frauen.
  • Mehr Geld für Bildung und Gesundheit. (WELT

Für die Erhebungs-Methode hagelte es in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik für Oxfam. Die Organisation stützt ihre Studien auf Zahlen der Schweizer Bank Credit Suisse sowie auf die Milliardärsliste des US-Magazins "Forbes". Die Daten basieren zum Teil auf Schätzwerten oder aber bilden für viele Länder nur eine schwache Datenbasis

"Es ist die zuverlässigste Schätzung, die sich ermitteln lässt", sagt Nick Bryer. "Aber natürlich: Ohne einen globalen Zensus haben wir keine wirklich wissenschaftlichen Daten. Das Muster ist aber klar: Wohlstand häuft sich bei denen an der Spitze an, während die meisten Menschen auf der Welt zurückgelassen werden." (tagesschau.de)


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