Nach ihren Auftritten in den Turn-Wettbewerben bei Olympia musste sich die Mexikanerin Alexa Moreno, 22, bei Twitter viele dumme Sprüche durchlesen. Im Einzel-Mehrkampf landete sie auf Platz 31 – eine starke Leistung, gerade weil Turnen in Mexiko zu einer Randsportart gehört. Nur leider konzentrierten sich viele Zuschauer bei ihrem Auftritt nicht auf den Sport.

Bei Twitter hieß es, Moreno sei "fett" und sehe aus wie ein Schweinchen (Mashable). Sie sei eine Pseudo-Athletin, die vom mexikanischen Verband nur nach Rio geschickt worden sei, um die Quote zu erfüllen. Und weiter: Eine Diät hätte ihr gut getan. Viele der Tweets wurden später gelöscht.

Auf dieses Mobbing fanden Twitter-Nutzer dann aber passende Antworten und schwärmten von ihrem Körper:

In einem Interview des Senders CCTV Amerika sagte sie im Juli: "Gymnastik ist ein Sport, der dir alles abverlangt: Flexibilität, Koordination, Kraft, Geschwindigkeit."

"Gymnastik ist ein Sport für mutige Menschen. Sie müssen engagiert sein, einen starken Willen und viel Ausdauer haben. Ich werde nicht aufhören, bis ich meine Ziele erreicht haben."

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Sarah Michelle Gellar forever: Was wir heute noch von "Buffy" lernen können

Sie war eine der coolsten Personen der 90er. Die Jungs wollten mit ihr ausgehen, die Mädchen so schlagfertig sein wie sie. Sie schlug unzählige Dämonen in die Flucht, war dabei immer perfekt gestylt aber nie ein Modepüppchen: Buffy, die Vampirjägerin.

Auch wenn es in der Serie um Hexen, Geister und Vampire ging, gelernt haben wir doch viel. Über das Leben, die Liebe, Freundschaft, den Tod und überhaupt, wie es sich anfühlt, wenn man sich als junge Frau in der Welt behaupten muss. Dass Gut und Böse nicht immer klar zu unterscheiden sind und Gegensätze sich anziehen. (Also, manchmal.) Und wir waren beeindruckt davon, wie Buffy im nächtlichen Sunnydale Jagd auf Untote machte und dabei Sprüche drauf hatte, die wir bis dahin nur von Bruce Willis kannten.