Die NPD spielt in der deutschen Politik keine Rolle mehr – die Nationalsozialisten sind zu unbedeutend geworden. Um trotzdem noch irgendwie aufzufallen, haben einige NPD-Anhänger von der Jugendorganisation "Junge Nationaldemokraten" am Wochenende den Christopher Street Day in Braunschweig gestört.

Laut den Veranstaltern des CSD-Festivals handelte es sich um etwa zehn Personen, die Polizei löste deren Aktion sofort auf. 

Zeit genug, einen schlechten Eindruck zu hinterlassen, hatten die Rechten dennoch. 

In Sprechchören riefen die JN-Mitglieder "Ehe bleibt Ehe – für Mann und Frau", "De-de-degeneriert" und "Weiß, normal, hetero". Auf Vimeo veröffentlichten sie ein Video der Aktion und schrieben dazu, "unsere Frauen sind gerne Frauen, genauso natürlich wie unsere Männer gerne Männer sind". Warum lesbische Frauen nicht gerne Frauen seien sollen, erläuterten sie nicht. 

Auf Facebook schrieben die Jungnationalen, es solle "Schluß" sein mit der "Homo-Propaganda". Außerdem dürften Kinder nicht "verschwult" werden. Als die Polizei kam, flohen laut queer.de die meisten Rechten sofort, von zwei konnten die Personalien aufgenommen werden.

Auch die rechte Splitterpartei "Der III. Weg" wollte am Wochenende LGBT-Paraden stören:


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Diese Bilder vom World Body Painting Festival verzaubern deinen Tag

Ganz nackt steht sie dort – und doch bekleidet. Von ihren Oberschenkeln, dem Bauch und den Armen strahlt und funkelt es, in magenta, marineblau und grün.

Ihr Outfit: Auf ihrer Haut liegen dicke Schichten Farbe, ihre Lippen sind knallrot geschminkt, auf dem Kopf trägt sie einen weiß-blauen Hut aus Spitze und Tüll. 

Die Frau, die so aussieht, ist eine der vielen Teilnehmer des "World Bodypainting Festivals", das mehr als 30.000 Menschen am Wochenende in Klagenfurt, Österreich, feierten.