Frauen verdienen weniger als Männer – auch der Sport ist dabei keine Ausnahme.

Einen Schritt hin zu fairen Gehältern macht jetzt der Norwegische Fußballverband NFF: Der Verband hat am Samstag beschlossen, den weiblichen Nationalspielerinnen denselben Lohn zu zahlen wie den männlichen. Dafür kommen die Männer den Frauen sogar entgegen. 

Diese Regelung ist laut dem NFF einzigartig im internationalen Fußball. (MDR)

Bis jetzt verdienten die Spielerinnen nur etwa die Hälfte dessen, was ihre männlichen Kollegen bekamen: insgesamt 3,1 Millionen Kronen anstatt 6 Millionen Kronen (etwa 325.000 Euro statt 630.000 Euro). Um die gleiche Bezahlung zu ermöglichen, tritt das Männerteam Werbeeinnahmen von etwa 550.000 Kronen an die Frauen ab. (kicker)

Caroline Hansen, norwegische Nationalspielerin, dankte dem männlichen Team in einem Post auf Instagram: "Für euch war das vielleicht nur eine kleine Sache, die sich nicht wirklich auf euer monatliches Gehalt auswirkt", schreibt sie.

​Aber für uns bedeutet es alles.

"Für unser Team. Für unseren Sport. Und nicht zuletzt für all die Athletinnen da draußen, die dieselbe Arbeit wie Männer leisten, aber weniger bezahlt werden."

Vielleicht wird diese Entscheidung des NFF anderen Verbänden als Vorbild dienen – sodass irgendwann nicht wenige Sportler Millionen, sondern viele ein faires Gehalt bekommen.

Denn längst nicht alle Profi-Athleten können von ihrem Sport leben:


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Hätte ich die Wohnung dann gemietet?