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Die Abschaffung der "Pjöngjang-Zeit" ist ein erstes Zeichen der Annäherung.

Es war ein historisches Treffen: Ende April beschlossen der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un und der südkoreanische Präsident Moon Jae In nach 65 Jahren, Frieden zwischen ihren Ländern zu schließen. (bento)

Dieser Beschluss zeigt nun erste Ergebnisse: Nordkorea passt seine Zeitzone an die in Südkorea geltende an. Erst 2015 hatte der Norden die "Pjöngjang-Zeit" eingeführt, die Uhren dort liefen seitdem 30 Minuten hinter denen im Süden. Jetzt wurden sie wieder 30 Minuten vorgestellt – als "Anfangsschritt in Richtung einer Vereinigung von Nord und Süd", wie Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur mitteilte. (Tagesschau)

Das wirklich große Thema im Friedensprozess zwischen den beiden Ländern wird allerdings die atomare Abrüstung sein. Nordkorea und Südkorea hatten 1953 nach einem Krieg zwar einen Waffenstillstand vereinbart, die Länder blieben jedoch getrennt. Jahrzehntelang drohte ein Atomkrieg. Wann man hier erste Ergebnisse sehen wird, ist allerdings noch unklar. (bento)


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