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Ganz ohne Drohungen geht es aber auch nicht.

Nordkorea und die USA hatten in den vergangenen Monaten gemeinsame Gespräche vorbereitet. Mitte Juni sollten sie stattfinden. Nordkorea hatte als Zeichen des guten Willens nun extra sein Atomtestgelände gesprengt. (bento)

Kurz darauf sagte US-Präsident Donald Trump das geplante Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un trotzdem ab. Der Schritt kam überraschend, in seinem Brief warf Trump Nordkorea "Feindlichkeit" vor. Das Regime hatte unter anderem  US-Vizepräsident Mike Pence als "politischen Dummkopf" bezeichnet. (bento)

Nun hat Nordkorea einen Antwortbrief verfasst – und zeigt sich weiterhin gesprächsbereit.

"Wir wollen die USA wissen lassen, dass wir die Absicht haben, uns mit den USA jederzeit und egal auf welche Weise zusammenzusetzen", erklärte der Erste Vizeaußenminister Kim Kye Gwan in einem Statement. (CNN)

Tatsächlich ist die Rhetorik in dem neuen Statement der nordkoreanischen Regierung jetzt versöhnlicher – auch wenn man nicht ganz von Drohungen ablassen kann. 

Nordkorea sei willens, der US-Seite "Zeit und Gelegenheit" zu geben. Gleichzeitig heißt es in dem Schreiben aber: 

"Die einseitige Absage des Gipfels durch die US-Seite macht uns nachdenklich, ob unsere bisherigen Bemühungen dafür wirklich richtig waren und ob wir nicht einen neuen Weg einschlagen".

Es bleibt also ein Hin und Her zwischen den USA und Nordkorea, zwischen versöhnlichen Gesten und Drohungen – sowohl in der Absages Trumps als auch in der Antwort Nordkoreas gibt es beides davon.

Insgesamt zeigt sich die nordkoreanischen Führung aber in dem Statement etwas friedfertiger. Ob man damit nun Trump noch umstimmen kann, ist aber fraglich. Denn neue Drohungen werden bestimmt kommen – das weiß auch Trump.

Mit Material von dpa


Streaming

Ist dieser "Star Wars"-Bösewicht am Ende von "Solo" wirklich der, nach dem er aussieht?
Es wird eng für Han.

Han Solo ist zurück – zurück aus der Vergangenheit. Seit Donnerstag läuft "Solo: A Star Wars Story" in den Kinos. Der Film erzählt, wie der junge Han Solo (gespielt von Alden Ehrenreich) zu dem liebenswerten Taugenichts wurde, den Fans aus den alten Filmen kennen.

Kurzum: In Solo trifft der Schmuggler auf Chewbacca und Lando Calrissian (Donald Glover), legt sich erstmals mit so ziemlich allen an und – klar – sitzt das erste Mal im Millennium Falcon.

Das ist aber noch nicht alles. "Solo" ist als Trilogie angelegt – und am Ende des Films wird entsprechend ein ganz besonderer Bösewicht angeteasert.

Nun fragen sich Fans: Ist das wirklich der, den ich denke?