Der US-Präsident schwingt sich zum Richter auf

US-Präsident Donald Trump bezeichnet das Justizsystem in seinem Land als "einen Witz" und "ein Gespött". Die Äußerungen ließ Trump während einer Kabinettsitzung im Weißen Haus fallen, im Beisein des Justizministers Jeff Sessions.

Was ist passiert?

Keine 24 Stunden vor Trumps Kritik hat sich in New York, am Dienstag gegen 15 Uhr Ortszeit, ein Terroranschlag ereignet. Ein 29-jähriger Mann lenkte ein Fahrzeug auf einen Rad- und Fußgängerweg in Manhattan und überfuhr dabei mehrere Menschen (bento). 

Mindestens acht Personen kamen ums Leben, mindestens elf weitere Menschen wurden verletzt – teilweise schwer. Die Behörden sprechen von einem "Terrorakt". (New York Times)

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft in New York einen Strafantrag gegen den mutmaßlichen Täter wegen Unterstützung einer Terrororganisation gestellt. Trump verschärft nach dem Attentat seinen politischen Kurs.

Wie geht es jetzt weiter?

Ginge es nach Trump ist der Fall klar: In einem ersten Statement forderte der US-Präsident, den mutmaßlichen Täter nach Guantanamo zu schicken. Allerdings: Nach Einschätzung des Center for Constitutional Rights kann er das rein rechtlich gar nicht. (T-Online)

Was Trump nun zu einem zweiten Statement bewegte. Auf Twitter schrieb er, dass er den mutmaßlichen Täter zwar nach wie vor gerne nach Guantanamo schicken würde. Doch das selbst das von ihm gescholtene Justizsystem dann schneller sei: 

Für Trump gibt es aber noch eine weitere Option, wie er mit dem mutmaßlichen Täter verfahren würde. Die Todesstrafe:

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