Bild: Justin Sullivan/Getty Images
Zwei Fragen, zwei Antworten

Was ist passiert?

Die kleine Zoe Carew aus der Hauptstadt Wellington hatte sich bei einer Fahrt zu ihren Großeltern darüber gewundert, dass auf einem Hinweisschild zu Bauarbeiten an den Oberleitungen auf "Linemen" hingewiesen wurde – obwohl doch nicht nur Männer, sondern auch Frauen an den Leitungen arbeiten. Kurzerhand schrieb die Siebenjährige einen Beschwerdebrief an die zuständige Behörde: "Ich denke, das Schild ist falsch und unfair", heißt es darin.

Wie antwortete die Verkehrsbehörde?

Die Antwort an Zoe kam vom Chef der New Zealand Transport Agency (NZTA), Fergus Gammie. Der bedankte sich freundlich und kündigte an, dass auf dem Schild künftig "Linecrew" stehen wird. Und er ermutigt die Siebenjährige, auch in Zukunft gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen: "Für deinen Vorschlag und deinen Willen, etwas zu ändern zu wollen, wenn du denkst, etwas ist unfair, möchte ich dich loben. Gut gemacht!"

Er lud sie außerdem zu einem gemeinsamen Foto mit den neuen Schildern ein, sobald diese stehen. 

Zoes Mutter veröffentlichte den Briefwechsel auf Twitter und erklärt, wie stolz sie auf ihre Tochter sei. Das Problem ist allerdings noch nicht ganz gelöst: Die Figur auf dem zugehörigen Schild, die eine Schippe in der Hand hält, ist eindeutig ein Mann.

Mit Material von dpa


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